Parchim beginnt Reparatur der winterbedingten Straßenschäden : Die Schlaglöcher einfach weggefräst

<fettakgl>Mit schlagkräftiger Technik</fettakgl> rückten gestern Morgen Mitarbeiter der Parchimer Firma Straßen- und Wegebau Schwarz GmbH an, um Schlaglöchern den gar auszumachen.
1 von 3
Mit schlagkräftiger Technik rückten gestern Morgen Mitarbeiter der Parchimer Firma Straßen- und Wegebau Schwarz GmbH an, um Schlaglöchern den gar auszumachen.

Den Straßenschäden geht es an den Kragen: In Parchim hat gestern Morgen die Sanierung der Straßen begonnen, die unter Frost und Schnee besonders gelitten haben. Den Anfang machte dabei der Fischerdamm.

svz.de von
27. März 2013, 04:58 Uhr

Parchim | Kraftfahrer, die gestern vom Fischerdamm kommend in Richtung Moltkeplatz fahren wollten, mussten einen kleinen Umweg über die Zufahrt zum Großparkplatz in Richtung Putlitzer Straße in Kauf nehmen. Die meisten nahmen es gelassen, denn der Anlass war für viele eher ein Grund zur Freude. So wie von der Stadtverwaltung angekündigt, begannen am Morgen die Reparaturen der winterbedingten Straßenschäden in der Kreisstadt.

Mitarbeiter der Parchimer Firma Straßen- und Wegebau Schwarz GmbH sind mit schlagkräftiger Technik angerückt, um den Schlaglöchern den Gar auszumachen. Mit einer Asphaltpräse wurde der rund fünf Zentimeter dicke und nach frostigen Wochen ziemlich löchrige Straßenbelag abgetragen. Die Reste landeten per Förderband auf einen Laster. Der Fräsmaschine blieb eine leistungsstarke Spezialkehrmaschine auf den Fersen. Nach nur wenigen Sekunden kam das uralte Kopfsteinpflaster wieder zum Vorschein.

Vor Ort haben Mitarbeiter der Straßenbaufirma den Verkehr soweit wie möglich an der Baustelle vorbei geleitet. Bis zum Mittag war der Asphalt vom Moltkeplatz bis zur Cordesiusstraße abgetragen. Zurück blieb eine einigermaßen ebene Fahrbahn. Damit müssen die Kraftfahrer nun einige Tage leben, denn bevor die Temperaturen nicht deutlich ansteigen, kann keine neue Asphaltdeckschicht aufgetragen werden. Dabei ist man vom Produktionsstart in einem der Heißasphaltwerke der Region abhängig. In Parchim hat man sich entschieden, anders als beispielsweise in Schwerin, Schlaglöcher nicht mit Kaltasphalt zu flicken. Diese provisorische Reparatur hält erfahrungsgemäß nur Wochen und verursacht Folgekosten.

Aber auch die in der Kreisstadt geplante Asphaltschicht mit heißem Material ist nur eine Übergangslösung. Der Unterbau der Straße muss bis in die Tiefe grundlegend erneuert werden. Doch dafür fehlt bekanntlich seit Jahren das Geld. Alleine für die Wartung und Unterhaltung von rund 70 Kilometern stadteigener Straßen mussten schon jetzt eine halbe Million Euro für das laufende Jahr eingeplant werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen