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Naherholungsgebiet : Der Geist der Ruhner Berge

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Beim Osterspaziergang mehr über die regionale Geschichte erfahren

svz.de von
erstellt am 20.Apr.2014 | 09:00 Uhr

Zu den schönsten Zielen für einen Osterspaziergang gehört in der Region zweifellos ein Ausflug in die Ruhner Berge. Und nicht nur Besucher aus Mecklenburg, sondern aus aus der benachbarten Prignitz schätzen das Naherholungsgebiet mit den intakten Wäldern, Bergen und sogar einem Aussichtsturm. Beim Aufstieg auf das 32 Meter hohe Bauwerk auf dem höchsten Berg Mecklenburgs hat man von der Plattform in 208 Metern Höhe bei guter Sicht einen tollen Blick auf vier Bundesländer.

Doch schon der Weg dorthin ist mitunter das Ziel. Die Besucher passieren eine Sagengasse und lernen dort auch den „Geist der Ruhner Berge“ kennen. Berichtet wird von einer Buche, an der ein Spuk umging. Manchmal konnte man dort einen Mann treffen, der wie abwesend in die Gegend blickte und alles vorhersehen konnte. Doch am Ruhner Berg kam er nicht vorbei. Wer ihm nachts nicht aus dem Wege ging, und das war im Dunkeln schwierig, den drückte er auf den Boden. Einem Marnitzer soll es so ergangen sein. Nach dem Zusammenstoß mit dem Spuk lag er noch Wochen im Krankenhaus und starb im gleichen Jahr.

Aber das dürfte Ostern kaum passieren, denn viel Sonnenschein ist voraus gesagt.

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