Informationsabend : Datenautobahn bis Bülow

Bürgermeister Klaus Aurich am Verteilerkasten in seinem Wohnort Runow
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Bürgermeister Klaus Aurich am Verteilerkasten in seinem Wohnort Runow

Informationsabend für Kladrumer Vorwahlbereich findet in Friedrichsruhe statt

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11. Januar 2018, 16:28 Uhr

Auch ohne die Hilfe des bundesweiten Förderprogramms reicht die Datenautobahn jetzt bis Bülow, Friedrichsruhe und Kladrum: Die Telekom hat im Vorwahlbereich 038728 in den zurückliegenden neun Monaten 39 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und 14 Verteilerkästen aufstellen lassen. „In Bülow, Runow und Speuß können wir jetzt schnell ins Internet“, berichtet Klaus Aurich. Der Runower ist Bürgermeister der Gemeinde Bülow und hat sich für den Breitbandausbau starkgemacht. „Wir haben zwar keine großen Betriebe, aber kleine Unternehmer und Privatleute wollen auch problemlos ins Netz kommen“, fügt er hinzu. Die Leistung von 100 Megabit (Mbit) pro Sekunde sei da schon ordentlich. Der Bürgermeister will sich einen Vertrag für 50 Mbit holen. „Das reicht mir.“

Noch steht das schnelle Internet nicht in allen Dörfern des Kladrumer Vorwahlbereichs zu Verfügung. „Aber in den meisten“, wie Arndt Griese von der Telekom berichtet. „Bis Ende Januar sind wir komplett fertig.“ Am Dienstag, 16. Januar, um 18 Uhr können alle Interessierten im Gemeindezentrum Friedrichsruhe auf einer Karte nachschauen, wie es vor ihrer Haustür aussieht. „Und sich entscheiden, was für einen Vertrag sie abschließen“, betont Aurich. Denn mit welchem Anbieter und in welchem Umfang das schnelle Internet in die 880 Häuser der Region kommt, entscheidet immer noch der Hausherr, sprich der Kunde. „Auch darüber wird am Dienstag informiert“, betont Aurich. Denn auch wenn die Telekom den Ausbau auf eigenes Risiko vorgenommen hat, muss das Unternehmen andere Anbieter auf die Datenautobahn lassen. „Wir haben investiert, weil das alte Festnetz nicht zukunftsfähig war“, fügt Griese hinzu. Klaus Aurich war und ist dieses Projekt so wichtig, weil damit ein Schlussstrich unter die Telefonprobleme der Vergangenheit gezogen werden kann. Es liegt noch nicht lange zurück, dass die Region sogar von der Telefonwelt abgekoppelt war, weil ein Anbieter in die Insolvenz gehen musste.

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