Parchim : Das ganze Jahr die Kunst im Blick

Galerist Eckhard Bergmann stellt Bilder für die Armin-Münch-Ausstellung zusammen, mit der am 12. Januar das neue Galeriejahr startet.
Galerist Eckhard Bergmann stellt Bilder für die Armin-Münch-Ausstellung zusammen, mit der am 12. Januar das neue Galeriejahr startet.

Die Galerie „ebe“ startet mit Grafik und Malerei von Armin Münch ins Ausstellungsjahr

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01. Januar 2020, 20:00 Uhr

Mit Freude auf ein bewegtes Galeriejahr 2019 zurückblicken und mit Vorfreude in ein neues Kunstjahr 2020 starten, das kann nicht nur Galerist Eckhard Bergmann, sondern auch jeder seiner Gäste, die sich die fünf Ausstellungen im letzten Jahr nicht haben entgehen lassen und nun mit Spannung das neue Programm erwarten. Und das hat es auch wieder in sich, denn es beginnt mit Malerei, Zeichnungen und Druckgrafik von Armin Münch. Der Künstler ist für viele kein Unbekannter, bei „ebe“ war der 2013 gestorbene Künstler bisher drei Mal zu sehen. In der neuen Ausstellung, die am 12. Januar beginnt, werden vor allem Aquarelle gezeigt, die bisher sehr selten zu sehen waren. Zur Vernissage werden auch Armin Münchs Witwe und seine Tochter zu Gast sein.

Weiter geht es im März mit Johanna Schütz-Wolf, deren Bildteppiche, Holzschnitte und Monotypien bei „ebe“ zu sehen sein werden. Sie lebte von 1896 bis 1965 und war Textilgestalterin, Bildwirkerin und Grafikerin. Ihr Werk steht in der Geschichte der deutschen Tapisserie einzigartig dar. Ein Teil ihrer Arbeiten sind außerdem im Gutshaus Rothen zu sehen.

Mit einer Rückschau auf ihre Malerei und Grafik wird Claudia Borchers die 172. Ausstellung bei „ebe“ gestalten, die ab 10. Mai zu sehen sein wird. Die Künstlerin, die in Vietnam geboren wurde und in diesem Jahr ihren 70.Geburtstag feiert, ist vielen Parchimern durch ihre Bilder bekannt, die bereits mehrmals bei „ebe“ und im Rahmen der Kunstschau in der Stadthalle zu sehen waren.

30 Jahre Galerie „ebe“, das ist ein wirklich ein guter Grund zum Feiern und genau das hat sich auch Eckhard Bergmann gesagt und für sein Jubiläum etwas ganz Besonderes geplant. Am 5. Juli wird nicht nur eine Ausstellung mit Aquarellen von Helga Kaffke eröffnet, sondern auch der 2. Interims-Skulpturenpark. Der fand bei seiner Premiere im vergangenen Jahr großen Anklang und wird auch in diesem Jahr wieder besondere Werke, wie zum Beispiel von Herbert Hundrich oder Thomas Lenigk zu bieten haben. Abgerundet wird dieser besondere Sonntag bei „ebe“ mit einem Live-Konzert.
Im Herbst wird es dann sowohl abstrakt als auch gegenständlich. Detlef Münnich bringt seine Fotomalerei nach Parchim und zeigt dem kunstinteressierten Publikum, was für Bilder durch seine besondere Technik entstehen können.

Rima Mardam Bey zeigt ab November Aquarelle und Collagen und beschließt damit das „ebe“-Jahr 2020. Die Syrerin, die 1948 in Damaskus geboren wurde, lebt schon lange Zeit in Köln und hat Kunst in Bern, Paris und London studiert. In ihren Werken bringt sie zeitgemäß das Thema Flucht zum Ausdruck. Eine Ausstellung, auf die man ebenfalls gespannt sein darf. „Ich möchte Menschen und Kunst zusammenbringen und dabei soll es nie langweilig werden“, so das Credo des Galeristen Eckhard Bergmann und bei diesem abwechslungsreichen Ausstellungsprogramm, das die Besucher bei „ebe“ erwartet, muss ganz sicher niemand Sorge haben, dass in irgendeiner Form Langeweile aufkommt.

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