Polizei : Das Blitzerfoto überholt den schnellen Brummi

Bitte ranfahren: Polizeihauptmeister Dirk Braukmeier weist einen Brummi-Fahrer ein. Fotos: Michael-Günther Bölsche
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Bitte ranfahren: Polizeihauptmeister Dirk Braukmeier weist einen Brummi-Fahrer ein. Fotos: Michael-Günther Bölsche

Sichere Straßen zur Urlaubszeit: Autobahnverkehrspolizeirevier Stolpe mit neuer Messtechnik unterwegs

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28. Juli 2015, 15:44 Uhr

Den Blitzer sieht keiner. Direkt am Ortsausgang Parchim Richtung Spornitz steht die Messanlage im Gebüsch an der B 191. Die Profis vom Autobahnverkehrspolizeirevier Stolpe wissen eben, wo der Bleifuß der Kraftfahrer das Gaspedal aufs Bodenblech drückt. Schwerpunkt der Kontrolle ab 6 Uhr an diesem Tag ist der Güterverkehr. Denn auf Bundesstraßen dürfen Brummis ab 7,5 Tonnen Gesamtgewicht nur mit Tempo 60 unterwegs sein. Haben sie mehr auf dem Tacho, ist das mit dem Fahrtenschreiber nicht immer örtlich exakt zuzuordnen, wenn die Kraftfahrer z.B. gleich auf die Autobahn fahren, hier sind 80 km/h erlaubt.

Mit neuer Technik der Autobahnpolizei-Spezialisten haben Ausreden jetzt keine Chance mehr. Polizeihauptkommissar Nico Blank leitet an diesem Tag die Kontrolle. Er steht bei Spornitz, hält einen kleinen Tablet-PC in der Hand. Im Funkgerät schnarrt es: „MAN grün, Hängerzug.“ Das war die Besatzung der Kontrollstelle hinter Parchim. In Spornitz sieht Nico Blank auf seinem Bildschirm bereits das Blitzerfoto. „Das kommt verschlüsselt übers Handynetz“, erklärt der Polizeihauptkommissar, „damit gibt es keine Möglichkeit sich herauszureden.“ Übrigens auch nicht für Pkw-Fahrer, wie sich später zeigen wird – oder Motorradfahrer.

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