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Tagesmütter in Parchim : „Das Beste an Fortbildung“

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

16 Tagesmütter aus der Region besuchen derzeit in Parchim eine Qualifizierung zur Fachkraft für Frühkindpädagogik

Als Kathrin Schlosser-Bull Anfang 2016 davon erfuhr, dass in Parchim eine Qualifizierung zur Fachkraft für Frühkindpädagogik angeboten wird, stand für die in Leezen tätige Tagesmutter auf der Stelle fest: „Das ist das Beste, was ich in diesem Jahr an Fortbildung bekommen kann. Es ist eine wichtige Qualifikation, die meine Fachkompetenz steigert.“ Auch für Franziska Strunk, die in Ruthen derzeit vier Kinder im Alter zwischen fünf Monaten und zwei Jahren in ihrer Obhut hat, ist die Teilnahme an dieser Bildungsmaßnahme persönlich ein absolutes Muss: „Weil sie der Qualitätssicherung dient, die wir uns als Tagespflegepersonen auf die Fahnen geschrieben haben.“

Dafür sind Franziska Strunk und Kathrin Schlosser-Bull sowie 14 weitere Berufskolleginnen u. a. aus Dabel, Parchim, Kossebade, Schwerin und Raben-Steinfeld bereit, eine Menge auf sich zu nehmen und viel Freizeit zu investieren: Die 120 Unterrichtseinheiten umfassende Qualifizierung findet nämlich nach der Arbeit an Freitagabenden und an Sonnabenden statt. Sechs inhaltlich anspruchsvolle Module haben sie seit März bereits absolviert. So stehen die Teilnehmerinnen noch ganz unter dem Eindruck des jüngsten Komplexes zum Thema „Eltern und Pädagoginnen als Team.“ Als Experte leitete Thomas Rupf diese Unterrichtseinheiten. Warum der Diplompädagoge ein so gefragter Referent (z. B. auch mit seinen Vorträgen über kleine Wutzwerge) und damit eigentlich immer ausgebucht ist, erschloss sich Kathrin Schlosser-Bull sowie den anderen Teilnehmerinnen von der ersten Minute an: „Der Mann ist einfach klasse. Überhaupt hatten wir bisher sehr gute Dozenten. Ich fühle mich von ihnen bestärkt und gestärkt für meine Arbeit. Ich nehme viele Anregungen für den täglichen Alltag von hier mit .“

Nach der Sommer-Verschnaufpause stehen bis in den November hinein noch drei weitere Qualifizierungsmodule an. Wenn dann auch die Abschlussarbeit sowie im Januar 2017 zwei jeweils dreieinhalbstündige Kolloqien gemeistert wurden, bekommt jede erfolgreiche Teilnehmerin ihr Zertifikat als Fachkraft für Frühkindpädagogik ausgehändigt. Möglich gemacht hat diese erstmals überhaupt in der Region und damit wohnortnah stattfindende berufsbegleitende Qualifizierung der Kindertagespflegeverein Ludwigslust-Parchim in Zusammenarbeit mit der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) Parchim. Verein und Bildungsträger sind seit etlichen Jahren vertraute Partner. Viele in der Region tätige Tagesmütter haben im Parchimer LEB-Bildungszentrum, das durch den Bundesverband für Kindertagespflege anerkannt ist, ihre Basisqualifizierung erworben. Selbstverständlich hält der Kindertagespflegeverein auch 2016 an seinem regulären jährlichen Fortbildungsprogramm fest. Auch hier hängt die Messlatte an die inhaltliche Qualität hoch: „Alle Angebote entsprechen den Modulen des Curriculums zur Umsetzung der Bildungskonzeption für 0-bis 10-Jährige Kinder in Mecklenburg-Vorpommern und werden so in der persönlichen Fortbildungsübersicht bestätigt“, unterstreicht die Vorsitzende des Kindertagespflegevereins Arite Klatt.

 

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erstellt am 10.Jul.2016 | 20:40 Uhr

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