Polizeiruf 110 : Charly Hübner in Mestlin

Eher selten in Mestlin zu sehen: Charly Hübner als Kommissar Andreas Bukow
Eher selten in Mestlin zu sehen: Charly Hübner als Kommissar Andreas Bukow

Szenen für Polizeiruf 110 am Sonntag wurden in Dörfern der Region gedreht

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29. Dezember 2016, 21:00 Uhr

Diesmal Mestlin statt Rostock: Polizeiruf-Kommissar Alexander Bukow und Profilerin Katrin König gehen in der neuesten Folge unter anderem im Storchendorf Mestlin auf Verbrecherjagd.

Wie der NDR mitteilt, wird am Neujahrsabend der in unserer Region gedrehte Polizeiruf 110 zu sehen sein. Die Folge trägt den Titel „Angst heiligt die Mittel“. Einige Szenen wurden in Mestlin sowie in Warlow gedreht. So bildeten der Mestliner Marx-Engels-Platz (im Film Lindenplatz), die Wiese oberhalb des Platzes sowie die einstige Gaststätte „Jägereck“, die im Film zum „Lindeneck“ avancierte, die jeweilige Kulisse.

Dieser Polizeiruf ist eine Art Premiere, denn wie Regisseur Christian von Castelberg seinerzeit verriet, wurde bislang meist in Rostock und Hamburg gedreht. Nun sei man „erstmals mit dem Filmstab aufs Land gezogen“. Neben Charly Hübner als Kommissar Alexander Bukow ermittelte auch Anneke Kim Sarau als Profilerin Katrin König im Storchendorf. Vor allem das Ensemble rund um das „Riesenkulturhaus mit diesen Dimensionen“ hat den Regisseur beeindruckt. Allerdings spielt das Haus im Film keine Rolle. Mestlin und Warlow schmelzen im Film zu einem Dorf zusammen, welches in die Nähe Rostocks verlegt wird.

Bis zu 40 Personen waren vor Ort dabei, dazu die Schauspieler und Komparsen. Sehr viel Technik wurde benötigt, welche mit vier Lastern und zehn Kleinlastern herantransportiert wurde. Auch das einstige Pflegeheim spielte eine Rolle, hier wurde das Basislager für Maske und Kostüm und das sehr wichtige Catering eingerichtet.

Zum Inhalt teilt der Norddeutsche Rundfunk mit, dass eine Obdachlose vergewaltigt und misshandelt auf einer Bank im Dorf Bassow bei Rostock tot aufgefunden wird. Für die Dorfgemeinschaft ist schnell klar, wer als Täter in Frage kommt - Kukulies und Buschke, zwei erst kürzlich entlassene Straftäter, die zum Leidwesen der Bewohner in die Nachbarschaft gezogen sind.

Bukow (Charly Hübner) und König (Anneke Kim Sarnau) stoßen allerdings bald auf viele Ungereimtheiten in den Zeugenaussagen der Dorfgemeinschaft. Am nächsten Morgen ist Buschke tot und Kukulies spurlos verschwunden. Bukow und König vermuten den Mörder der Obdachlosen im Kreise der Dorfbewohner. War es Selbstjustiz, um den Vergewaltiger und den Kinderschänder für immer loszuwerden?

Sonntag, 1. Januar 2017

im Ersten um 20.15 Uhr


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