PaRchim : Capt’n Cook an Bord der Stadthalle

Als „Zwei Genies am Rande des Wahnsinns “ sind Heinz Rennhack und Heinz Behrens am 28. Januar zu erleben.
Als „Zwei Genies am Rande des Wahnsinns “ sind Heinz Rennhack und Heinz Behrens am 28. Januar zu erleben.

Städtische Einrichtung bietet in den kommenden Wochen wieder bunten Veranstaltungsmix / Kunstschau für August geplant

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18. Januar 2016, 19:53 Uhr

Das war ein Jahresauftakt in der Parchimer Stadthalle so richtig nach dem Geschmack von Mandy Grabow-Jakobi: Beim zweiten Gastspiel von Cornamusa mit „World of Pipe Rock and Irish Dance“ vor wenigen Tagen riss es das Publikum schon nach wenigen Takten regelrecht von den Stühlen. „Die Gäste waren sehr berührt und ergriffen“, schwärmt Mandy Grabow-Jakobi vom Stadthallen-Team. Versprochen: Die Stadt wolle auch künftig alle Hebel in Bewegung setzen, dass diese großartige Formation mal wieder ein Gastspiel in Parchim gibt. Es gibt sogar schon erste Gedanken, die Veranstaltung dann noch größer aufzuziehen und den Barbereich mit einzubeziehen. Überhaupt soll sich die Bar in Zusammenarbeit mit dem Pächter für die gastronomische Versorgung wieder mehr zum Veranstaltungsort für Events mit eher gediegenem Charakter etablieren: Ein viel versprechender Anfang gelang mit der im vergangenen Jahr gestarteten Reihe „Parchim tanzt“ mit einer Liveband und DJ, sagt Kerstin Häger vom für Kultur zuständigen Fachressort in der Stadtverwaltung. Schon am 13. Februar kann Parchim in den Valentinstag tanzen und am 30. April darf das Motto natürlich nur heißen: „Parchim tanzt in den Mai“.

Beim Angebot in der Halle am Moltkeplatz setzt die Stadt als Betreiber auch 2016 auf die Kombination von selbst organisierten Events und solchen, für die sich Veranstalter einmieten, wie gerade eben am zurückliegenden Wochenende für die 8. Hochzeits- und Festmesse. Außerdem dürfte der große Saal noch eine ganze Weile Hauptbühne für das Parchimer Landestheater bleiben, weil der eigene Aufführungsort in der Theaterstätte in der Blutstraße bekanntlich nicht genutzt werden kann.

Mandy Grabow-Jakobi ist davon überzeugt, dass es in den kommenden Wochen wieder gelingen wird, ganz unterschiedliche Geschmäcker anzusprechen. Die Vorverkaufszahlen geben ihr Recht: Gut ist zum Beispiel die Nachfrage für „Zwei Genies am Rande des Wahnsinns“ mit Heinz Rennhack und Heinz Behrens am 28. Januar (19.30 Uhr). Auch der Traumzauberbaum ist nach 35 Jahren immer noch angesagt: Für das Kindermusical mit dem Reinhard Lakomy-Ensemble am 31. Januar (15 Uhr) ist die Hälfte des Kartenkontingents der Stadthalle bereits weg. Längst vergriffen sind die Tickets für die Travestie-Show am 22. Januar. Wer bei der Show mit Capt’n Cook & seinen singenden Saxophonen sowie Michael Hirte am 27. Februar (16 Uhr) dabei sein möchte, sollte sich sputen. Glücklich können sich all jene schätzen, die sich bereits rechtzeitig die Karten für die Sternstunden des volkstümlichen Schlagers am 20. März ab 16 Uhr – präsentiert von Patrick Lindner – gesichert haben: Wer jetzt noch anfragt, hat so gut wie keine Chance mehr.

Gute Nachrichten gibt es für alle Frauen, die zeitnah zu ihrem internationalen Ehrentag mal unter sich einen Mädelsabend feiern wollen: Das wird am 12. März in der Stadthalle möglich sein, der Gastropächter ist bereits am Rotieren, um noch ein passendes Showprogramm heran zu organisieren. Kunstfreunde dürfen gespannt sein, was der Sommer ihnen zu bieten hat – denn die Kunstschau wird es auch 2016 wieder geben, kündigt Kerstin Häger an. Im August verwandelt sich die Stadthalle wieder in eine Galerie .

(Weitere Tipps für Veranstaltungen in der Stadthalle finden Sie in der Printausgabe und im E-Paper)

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