Verkehr : „Bus und Bahn sind keine Gegner“

Später Sonntagnachmittag: Gut besetzter Zug von Hagenow nach Parchim Fotos: Ilja Baatz
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Später Sonntagnachmittag: Gut besetzter Zug von Hagenow nach Parchim

Vertreter des Landkreises und der Bürgerinitiative sprechen miteinander / Ziel: Komplette Anbindung aller Orte

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28. September 2015, 15:47 Uhr

Neue Entwicklung in Sachen Südbahn? Das Gegeneinander von Bus und Bahn könnte einer fahrgastfreundlicheren Verzahnung der Angebote weichen. Erstmals sprechen hochrangige Vertreter des Landkreises und Südbahn-Befürworter miteinander.

An der jüngsten Demonstration der Bürgerinitiative (BI) „ProSchiene Hagenow – Neustrelitz“ nahmen mit dem stellvertretenden Landrat Günter Matschoß und Stefan Lösel, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim, zum ersten Mal auch hochrangige Vertreter des Landkreises teil. Lösel setze auf den Bus in der Fläche und die Bahn ergänzend auf der schnellen gerade Strecke. „Dies schlagen wir auch dem Gutachter vor“, sagte er im Gespräch mit unserer Zeitung. Ein Tauziehen um Bus oder Bahn könne er nicht verstehen: „Wir ziehen beide an einem Strang.“

Im Bereich zwischen Parchim im Westen und Plau am See im Osten sowie Goldberg im Norden und der Kreisgrenze im Süden lebten rund 40 000 Menschen, davon etwa 16 000 im ländlichen Bereich. „Das Ziel meiner Arbeit sehe ich an der kompletten Anbindung aller Orte an Bus und Bahn, was wir schon vorgeschlagen haben. Dann ist es auch möglich, dass sich die Bahn wieder lohnt“, so Lösel, der seinen Posten seit August bekleidet.

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