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Projekt "Zusammen in Parchim" : Bundespreis für Engagement vor Ort

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Gestern gewann das Projekt "Zusammen in Parchim" (ZiP) den Deutschen Engagementpreis 2012 in der Kategorie "Engagement vor Ort". Den Publikumspreis gewann das Projekt Storch Heinar/Endstation Rechts. aus Schwerin.

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erstellt am 05.Dez.2012 | 07:02 Uhr

Parchim / Berlin | Gegen 18.30 Uhr war es gestern, am Tag des Ehrenamtes, offiziell: Das vereins- und generationsübergreifende Projekt "Zusammen in Parchim" (ZiP) erhält den Deutschen Engagementpreis 2012 in der Kategorie "Engagement vor Ort".

Karin Gruhlke vom Bürgerkomitee Südstadt e. V. als Trägerverein von ZiP, Birgit Naxer von der Kontakt- und Informationsstelle für freiwilliges Engagement (ZiP-Büro) und Bürgermeister Bernd Rolly nahmen die Ehrung am Abend auf großer Bühne im Beisein zahlreicher prominenter Gäste entgegen: Die Festveranstaltung fand im Deutschen Theater Berlin statt. Der Deutsche Engagementpreis wurde vom Bündnis für Gemeinnützigkeit in sechs Kategorien vergeben und gilt als Deutschlands größte Auszeichnung für freiwilliges Engagement. Sie will selbstlos tätige Personen und beeindruckende Projekte sichtbar machen und die Anerkennungskultur für das bürgerschaftliche Engagement in Deutschland stärken. Zugleich soll sie für (bislang) nicht Engagierte Ansporn sein, den ersten Schritt zu tun. ZiP überzeugte die Jury mit seinem Engagement, Parchimer Vereine, Initiativen und Selbsthilfegruppen zu vernetzen sowie Unternehmen und Kommune als Partner mit einzubeziehen.

"ZiP ist längst ein Markenzeichen für unsere Stadt", reagiert Parchims Rathauschef sichtlich stolz, dass das ehrenamtliche Wirken in der Eldestadt eine solche Würdigung erhält. Parchim sei ein Ort mit einer Vielzahl von Vereinen und Institutionen, die sich aktiv in die Gestaltung des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens ehrenamtlich einbringen und dieses maßgeblich mitbestimmen, so Rolly. "Der Preis ist eine Anerkennung für all diejenigen, die sich für ihre Stadt engagieren. Ohne ZiP wäre Parchim um vieles ärmer", unterstreicht der Rathauschef.

In der Tat trägt das um die Jahrtausendwende von einem Initiativkreis unter Leitung von Karin Gruhlke vom Bürgerkomitee Südstadt e. V. und mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung aus der Taufe gehobene Projekt seit langem viele Früchte: Vereine, die früher kaum Kontakt zueinander hatten, nicht einmal voneinander wussten, sind sich näher gekommen, profitieren vom Netzwerk und von den Fortbildungsangeboten. Es entstanden ganz neue Verbindungen zwischen Schulen und Vereinen. Seit dem Frühjahr 2000 hat das Ehrenamt in Parchim mit dem ZiP-Büro eine Top-Adresse: Zentrumsnah in der Langen Straße 24 im Zinnhaus laufen zahlreiche Fäden zusammen, wie in diesen Tagen auch für den Parchimer Adventsmarkt, bei dem das Zinnhaus bekanntlich eine wichtige Rolle spielt.

Den mit 10 000 Euro dotierten Publikumspreis gewann gestern das Projekt Storch Heinar/Endstation Rechts. aus Schwerin. Weitere Auszeichnungen gingen nach Ostfildern, Essen, Pirmasens und Arnstadt.

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