Spornitz : Bürgermeisterin ohne Stellvertreter

Informierten sich in Gesprächen über die Kinder- und Jugendarbeit: Barbara Borchardt (2. v. l.) und Britta Gnadke (3. v. l.). Bürgermeister Markus Lau hatte zuvor die Gemeinde vorgestellt.
Informierten sich in Gesprächen über die Kinder- und Jugendarbeit: Barbara Borchardt (2. v. l.) und Britta Gnadke (3. v. l.). Bürgermeister Markus Lau hatte zuvor die Gemeinde vorgestellt.

In Spornitz muss Heino Schulz vorerst einspringen. Britta Gnadke blickt voraus.

svz.de von
12. Juli 2019, 05:00 Uhr

Sieben Wochen nach der Kommunalwahl hat die Gemeindevertretung Spornitz immer noch keine Stellvertretung für ihre neue Bürgermeisterin Britta Gnadke gefunden. Deshalb wurde amtlicherseits Heino Schulz aus Dütschow vorübergehend in dieses Amt berufen. Der Gemeindearbeiter kennt die Amtsgeschäfte, war er doch 20 Jahre lang Stellvertreter von Gnadkes Amtsvorgänger Dieter Eckert. Am 15. August soll die Gemeindevertretung einen neuen Anlauf unternehmen, um die Stellvertreterfrage zu regeln. Dann soll auch versucht werden, die Ausschüsse der Gemeindevertretung zu besetzen. Die Spornitzer Gemeindevertretung zählt inklusive Britta Gnadke zehn Sitze. Dort Mehrheiten zu finden, wird für die parteilose Bürgermeisterin nicht einfach, denn: Fünf Sitze konnte die CDU erobern, zwei die Wählergemeinschaft der Spornitzer, einen Sitz die Dütschower Feuerwehr. Als Einzelbewerber wurde außerdem Henrik Lobbe gewählt. „Dennoch wollen wir unsere Arbeit schnell angehen und zum Erfolg bringen“, verkündete Gnadke am Mittwoch bei der Bürgerversammlung im Spornitzer Dorfgemeinschaftshaus. Außer dem Breitbandausbau zählte sie die Dorfschule als ein viele Bürger bewegendes Thema auf. „Ich habe bereits Gespräche mit dem Schulamt und dem Leiter der Grundschule Matzlow geführt.“ Dabei habe sie, so Gnadke, die Spornitzer Mehrzweckhalle und den Sportplatz als treffsichere Argumente ins Feld geführt. Die Bürgermeisterin berichtete, dass es bereits Bewerbungen für die vier neuen Bauplätze in der Gemeinde gebe. Außerdem kündigte sie an, beginnend mit dem ersten Mittwoch des Monats alle zwei Wochen im Dorfgemeinschaftshaus von 17 bis 18 Uhr eine Sprechstunde anzubieten. Auch die Feuerwehr Spornitz unterstütze das Projekt Landschule, erklärte ihr Sprecher Mike Seelandt. Er und seine Kameraden gedenken, so der Feuerwehrmann, ihre Parlamentsarbeit für das Wohl einer lebenswerten und sicheren Dorfgemeinschaft zu leisten. Der Mangel an Entnahmestellen für Löschwasser soll behoben und zwei Fahrzeuge angeschafft werden.

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