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Parchimer Zeitung

14. Dezember 2017 | 17:45 Uhr

Parchim : Brief und Mahnwache gegen Mvgida

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Parteien und Initiativen setzen Mvgida-Abendspaziergang Dialogangebot entgegen

svz.de von
erstellt am 29.Feb.2016 | 12:00 Uhr

Vor dem dritten Mvgida „Abendspaziergang“ in Parchim heute um 19 Uhr am Gymnasium formiert sich Widerstand. Mehrere Initiativen haben einen offenen Brief verfasst, die Linke tritt zur Mahnwache an.

Unter dem deutschlandweit bekannten Slogan „Herz statt Hetze“ führt die Linke eine Mahnwache und Solidaritätskundgebung für „all die Schutzsuchenden und ihre ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in unserem Landkreis“ durch. In einer Erklärung heißt es: „Menschen, wie im Parchimer Netzwerk für Flüchtlinge, gilt unser großer Dank, denn sie gehen nicht auf die Straße um Ängste und Hass zu schüren, sondern nutzen ihre Zeit, um in den Unterkünften, Behörden, Schulen und Freizeiteinrichtungen Integration und Mitmenschlichkeit zu leben.“ Die Mahnwache beginnt um 18 Uhr auf den Parkplatz Ziegendorfer Chaussee, Ecke Sportlerweg.

Unterdessen haben das Netzwerk für Flüchtlinge, der Kirchengemeinderat St.Marien, die Grünen, Malteser und SPD einen offenen Brief an Mvgida und alle, die sich davon vertreten fühlen, verfasst. Darin heißt es: „Auch wir sind das Volk! Wir lassen nicht zu, dass dieser symbolträchtige Ruf nach Freiheit und Demokratie von Euch und Ihnen missbraucht wird!“ Man gehe nicht auf die Straße, um Ängste zu schüren, sondern nutze die Zeit, um in die Unterkünfte, die Behörden, die Arztpraxen, die Schulen und die Freizeiteinrichtungen zu gelangen. Weiter: „Wir leben an diesen Orten Integration, sind offen und neugierig anderen Kulturen gegenüber. Dabei stehen wir täglich für die kulturellen Werte und Normen unseres Abendlandes ein.“

Auch die Initiatoren seien nicht immer mit allen politischen Entscheidungen einverstanden. Auch sie hätten Sorgen und Ängste vor dem, was kommen könnte. Doch damit „die da oben“ nicht machen, was sie wollen, führe man offene und kontroverse Gespräche mit Entscheidungsträgern. Zu einem solchen Dialog möchte der offene Brief alle Parchimer motiieren.

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