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Gemeindefusion nimmt Gestalt an : Brandschutz gemeinsam stemmen

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Im Zuge der Fusion der Gemeinden Domsühl und Severin wird Konzept für Feuerwehren entwicklelt

Wie wichtig die Feuerwehr vor Ort ist, wird nicht erst dann deutlich, wenn es brennt. Die Kameraden sind vielerorts auch der Motor des gesellschaftlichen Lebens in Städten und Dörfern. Auf ihrer ersten Beratung im neuen Jahr steht in Domsühl am morgigen Mittwochabend ab 19 Uhr in der Gaststätte zum Eichenkrug das Thema „Feuerwehr“ auf der Tagesordnung.

Anlass ist die beschlossene Fusion der Gemeinden Domsühl und Severin. Die Verhandlungsführer waren sich einig, in diesem Zusammenhang muss eine brandschutzspezifische Bewertung des künftigen Gemeindegebietes vorgenommen werden. Zunächst soll der Istzustand der so genannten nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr analysiert werden, damit der Brand- und Katastrophenschutz in der neuen Großgemeinde auch nach der Fusion, die im Mai anlässlich der Kommunalwahlen wirksam wird, gesichert bleibt.

Wichtig ist Bürgermeistern und Gemeindevertretern, dass die gewachsenen Strukturen, zu denen Freiwillige Feuerwehren in Zieslübbe, Domsühl und Severin gehören, auch künftig erhalten bleiben. Erst die neue Gemeindevertretung kann darüber entscheiden, ob aus den drei Wehren womöglich eine Gemeindewehr entsteht. Im Fusionsvertrag ist vereinbart, dass sich zunächst an der bewährten Struktur mit den drei Wehren nichts ändern soll. „Eine Änderung dieses Zustandes ist mittelfristig weder in Sicht noch geplant“, heißt es in der Sitzungsvorlage. Dabei spielt eine wichtige Rolle, dass in den Wehren in Zieslübbe, Domsühl und Severin der Personalbestand und damit der Fortbestand der Feuerwehren vor Ort gesichert ist. Schon bei den Fusionsverhandlungen gab es Übereinstimmung: Die historisch gewachsenen Strukturen sollen nicht von „Oben herab wegrationalisiert werden.

In Zieslübbe, Domsühl und Severin wird weiterhin das Ziel verfolgt, die Zusammenarbeit der Kameraden untereinander zu fördern. Das funktioniert bereits seit Jahren sehr gut. Mit dem neuen Brandschutzkonzept soll nun eine solide Grundlage geschaffen werden, damit die Feuerwehren auch künftig eine wichtige Rolle in der Gemeinde spielen können.

Vorgeschlagen wird außerdem, dass die künftige Gemeindevertretung nach ihrer Wahl im Mai 2014 einen beratenden Ausschuss „Brandschutz“ bildet. Dort sollten auch die Ortswehrführer vertreten sein. Der Ausschuss könnte die Koordinierung des Brand- und Katastrophenschutzes übernehmen.

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erstellt am 06.Jan.2014 | 13:57 Uhr

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