Parchim : Biotonne könnte 25 Prozent teurer werden

Die Biotonne könnte demnächst um 25 Prozent teurer werden.

Die Biotonne könnte demnächst um 25 Prozent teurer werden.

Bestehende Verträge laufen aus

von
21. November 2018, 15:00 Uhr

Wohl ab 2020 müssen die Bürger im Landkreis Ludwigslust-Parchim mit höheren Kosten für die Entsorgung von Bioabfällen rechnen. Bis dahin laufen die Verträge für die verschiedenen Systeme aus. Im Landkreis erfolgt diese Sammlung bisher über ein kombiniertes Bring- und Holsystem. Darüber wurden im Jahr 2017 an den 64 Annahmestellen 34 093 Tonnen Garten- und Grünabfälle und über die 770 Biotonnen 463 Tonnen Bioabfälle eingesammelt und verwertet.

Die Vielzahl der bestehenden Verträge zur Sammlung und Verwertung der Garten- und Grünabfälle endet am 31. Dezember 2019. Der Vertrag zur Einsammlung der Bioabfälle über die Biotonnen endet frühestens am 31.Dezember 2021. Die Kreistags-Ausschüsse diskutieren derzeit die möglichen Varianten. Dabei wurde zunächst davon ausgegangen, dass die zukünftige Sammlung der Bioabfälle auch weiterhin über ein kombiniertes Bring- und Holsystem realisiert werden soll. In den unterschiedlichen Varianten werden jeweils unterschiedliche Mengenszenarien und deren finanzielle Auswirkungen prognostiziert.

Um die Rahmenbedingungen anzupassen, wird für einen Übergangszeitraum der Jahre 2020 und 2021 das bisherige System zunächst erhalten bleiben. In dieser Variante geht die Verwaltung davon aus, dass die Garten- und Grünabfallmengen jährlich um fünf Prozent wachsen und die Anzahl der Biotonnen um jährlich 25 Prozent ansteigen werden. Viele Logistik- und Verwertungsleistungen sind zum 1. Januar 2020 neu zu vergeben, heißt es in der Beschlussvorlage für den Kreistag. Weiter: „Im Ergebnis sind deutliche Kostensteigerungen zu erwarten. Bei den prognostizierten Mengen- und Kostensteigerungen ist davon auszugehen, dass sich die Behältergebühr durchschnittlich um 20 bis 25 Prozent für den betreffenden Übergangszeitraum erhöhen wird.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen