Parchim : Bilder vom Giebelhaus als Dankeschön

Finden die Giebelhausmotive gelungen: Martin Eberwein, Dorit-Kristin Burmeister und Marko Schirrmeister (v.l.).
Finden die Giebelhausmotive gelungen: Martin Eberwein, Dorit-Kristin Burmeister und Marko Schirrmeister (v.l.).

Geschenk an Wobau-Geschäftsführer für gelungenes Bauprojekt – Soziale Wohngruppen können einziehen

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13. Juli 2020, 05:00 Uhr

Nachdem das Bauprojekt „Giebelhaus-Quartier“ im Herzen Parchims abgeschlossen ist, haben Lebenshilfe und Lewitz-Werkstätten die Arbeit aufgenommen. Neun Mieter freuen sich bereits über ihr neues Zuhause in der Wohngruppe für Menschen mit wesentlichen psychischen Erkrankungen und/oder Behinderungen.

Sechs weitere warten auf ihren Einzug in die Wohngruppe für Menschen mit geistigen und mehrfachen Behinderungen. Trotz der Widrigkeiten durch die Corona-Pandemie – die große Eröffnungsfeier und der Tag der offenen Tür Ende März mussten abgesagt werden – ist Leben in das frisch sanierte alte Mauerwerk eingekehrt. Davon berichteten Dorit-Kristin Burmeister, Teamleiterin im Giebelhaus
und Marko Schirrmeister, Geschäftsführer der Lewitz-Werkstätten, während eines Kurzbesuches in der Wobau-Geschäftsstelle. Sie übergaben als kleines Dankeschön für die gute Zusammenarbeit in der Planungs- und Bauphase auch drei gerahmte Motive des Giebelhauses an Wobau-Geschäftsführer Martin Eberwein. Darunter ein Luftbild, das die Baustelle Mitte letzten Jahres in ihrem gesamten Ausmaß zeigt. „Diese Bilder werden einen Ehrenplatz bekommen“, sagt Martin Eberwein und ist sich sicher, „dass die Motive immer ein schöner Anlass sein werden, mit Gästen ein Gespräch über das Giebelhaus zu beginnen.“ Grund zur Freude hatten aber auch die Vertreter der Lewitz- Werkstätten. Sie bedankten sich ganz herzlich für das großzügige Geschenk, das die Wobau Mitte April dieses Jahres den neuen Mietern zum Einzug gemacht hat. Über die Terrasse im Innenhof installierte die Wobau eine große Markise, die nicht nur Schatten spendet, sondern sich bei schlechtem Wetter sogar selbstständig „zurückziehen“ kann.

Mieter und Bauherr bekräftigten in diesem Zusammenhang auch ihre nicht nur gute, sondern auch für beide Seiten wertvolle Zusammenarbeit. Eberwein: „Dieses Miteinander auf Augenhöhe hat mich positiv verändert und hat auch dazu beigetragen, dass wir nun gegenseitig wissen, wie wir ticken. Ich freue mich auf nächste gemeinsame Projekte.“

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