Tierschutz : Biber erobern Parchimer Land

Die Nager sind im Vormarsch.
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Die Nager sind im Vormarsch.

Naturschützer Jürgen Gärtner wirbt für einvernehmlichen Umgang mit den Nagern / Experte hat Ratschläge für Betroffene

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18. August 2015, 14:08 Uhr

Wenn Jürgen Gärtner mit dem Kanu, dem Fahrrad oder zu Fuß im Parchimer Land unterwegs ist, entgeht ihm keine noch so kleine Spur seines Freundes, dem Biber. Seit rund 20 Jahren hat der Parchimer Jürgen Gärtner, der bis zum Ruhestand im damals neu gegründeten Naturpark Sternberger Seenland als Naturparkranger gearbeitet hat, die eindrucksvollen Nager ins Herz geschlossen. „Der Biber ist schon vor Jahren auch in Parchim angekommen. Für mich bleibt spannend, wie er die Elde hinauf wandert und die Schleuse mitten in der Kreisstadt überwindet“, sagt der Experte.

Unterhalb Parchims gibt es am rechten Eldeufer seit Jahren eine gut sichtbare Biberburg. „Derzeit lässt sich nicht sagen, ob diese Burg besetzt oder womöglich aufgegeben wurde“, meint Jürgen Gärtner. Doch in der Nähe findet er auf Anhieb Spuren der Tiere: gründlich abgenagte Äste. „Aber man muss sehr genau hinschauen. Derartige Fundstücke sind mitunter auch nur von Anglern bearbeitete Hölzer, die als Ständer für die Routen dienen“, räumt Jürgen Gärtner schmunzelnd ein. Er hat die Erfahrung gemacht, dass zwischen Slate oberhalb von Parchim bis stromabwärts in Garwitz regelmäßig von Bibern bearbeitete Hölzer zu finden sind.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der SVZ vom 19. August und im ePaper.

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