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Herbstprojekt : Bewegter Tag rund um die Knolle

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Matzlower Grundschüler feierten erstmals eine Kartoffelspartakiade. Zur Belohnung gab es Urkunden und Kartoffelsuppe satt

Dass die tolle Knolle bei ihnen nicht nur gekocht, gebraten und als Pommes hoch im Kurs steht, sondern auch noch jede Menge Appetit auf Bewegung an der frischen Luft macht, dafür lieferten die Jungen und Mädchen aus der Grundschule Matzlow jetzt den lebendigen Beweis: Nachdem sie sich bereits im Sachkundeunterricht intensiv mit dem bedeutenden Nahrungsmittel beschäftigt hatten, feierten sie nun erstmals im Rahmen ihres Herbstprojektes eine Kartoffelspartakiade.

Ausgerichtet wird dieser Staffel-Wettbewerb für Kinder unter Schirmherrschaft des Verein Lewitz e. V. Im Vordergrund steht dabei natürlich der Spaßfaktor. Gefragt waren an sieben Stationen vom Kartoffelsackhüpfen bis zum Team-Ski vor allem Mannschaftsgeist sowie Koordinationsvermögen. Auch in Sachen Geschicklichkeit konnten Finja Neubecker, Mia-Celine Hohbein sowie ihre Mitschüler mal wieder eindrucksvoll demonstrieren, was sie auf dem Kasten haben. Sicher balancierten sie unter erschwerten Bedingungen den Löffel mit einer Kartoffel ins Ziel. Denn mit der anderen Hand mussten sie gleichzeitig ein Laufrad vor sich her schieben.

Zur Belohnung gab es für jeden Spartakiadeteilnehmer eine Urkunde und zur Stärkung am Mittag hausgemachte Kartoffelsuppe mit Würstchen. Tobias Warncke ließ es sich nicht nehmen, das schmackhafte Süppchen aus vielen frischen Knollen aus Mecklenburger Erde am Morgen persönlich zuzubereiten. Der im Dorf ansässige Gastronom ist selbst Mitglied im Verein Lewitz e. V., der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Region als Marke ins Bewusstsein zu rücken. Tobias Warncke findet es persönlich sehr wichtig, dass Netzwerke geschaffen werden, in denen Erzeuger und Verbraucher zusammenfinden. „Nur so können wir uns als Region noch mehr voranbringen“, ist sich der Schleusenwirt sicher.

Das Gewusel auf der großen Freifläche neben der Garwitzer Badeanstalt war mal wieder so richtig nach dem Geschmack von Karl-Friedrich Böthfüer und seiner Frau Marianne, die als „Banzkower Kartoffelmaus“ gerade jetzt im Herbst wieder bei vielen Veranstaltungen rund um die Tüffel ein gefragter Hingucker ist. Das Ehepaar aus Banzkow hat mit viel Herzblut die Organisation der Spartakiade übernommen und bringt mit seinem mobilen Minihäuschen die selbst gebauten Spielgeräte von Ort zu Ort. Am Vortag hieß es bereits auf der Burg in Neustadt-Glewe für etwa 220 Jungen und Mädchen: „An die Knolle, fertig, los!“. In diesem Herbst werden Karl-Friedrich und Marianne Böthfüer insgesamt fünf Schulen besuchen. Verstärkung vor Ort bekommen sie dabei stets von den Lehrern und Eltern als Stationsbetreuer. So erklärte sich auch Ronny Harndt aus Raduhn auf der Stelle bereit, an seinem freien Tag den bewegten Unterrichtsvormittag in der Schule seines Sohnes Enrico zu unterstützen.

 

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erstellt am 10.Okt.2016 | 09:03 Uhr

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