AWG Parchim : Bewegt in den Tag der offenen Tür

Besucher hatten am Sonnabend die Möglichkeit, sich kostenlos ihre Fahrräder codieren zu lassen. Mittlerweile bekommen auch immer mehr E-Bikes einen Buchstaben-Zahlen-Code.
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Besucher hatten am Sonnabend die Möglichkeit, sich kostenlos ihre Fahrräder codieren zu lassen. Mittlerweile bekommen auch immer mehr E-Bikes einen Buchstaben-Zahlen-Code.

Allgemeine WohnungsbauGenossenschaft Güstrow-Parchim und Umgebung eG bot ihren Mitgliedern Information und Unterhaltung

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10. April 2017, 08:00 Uhr

„Wunderbar“ gefiel Waltraud Frank der bewegte Auftakt zum Tag der offenen Tür in der Allgemeinen WohnungsbauGenossenschaft (AWG) in Parchim am zurückliegenden Sonnabend: Die 78-Jährige ließ sich nicht zweimal aufs Parkett bitten, als Übungsleiter Christian Prüßing zu einer kleinen Schnuppersportstunde einlud, um die Besucher für die Angebote des SC Parchim im Bereich des Gesundheits-sportes zu interessieren. Für Waltraud Frank ist Bewegung schon immer ein Lebenselixier gewesen und auch im fortgeschrittenen Alter startet sie eisern allmorgendlich mit einigen Übungen in den Tag - zuhause in ihrer Genossenschaftswohnung. Sie und ihr Mann halten der Genossenschaft seit über einem halben Jahrhundert als Mitglieder die Treue.

Vom Tag der offenen Tür versprachen sie sich auch Informationen, wie es um ihren Vermieter, dem zweitgrößten Wohnungsunternehmen in Parchim, bestellt ist. Marcus Mischinger vom Vorstand brachte gute Nachrichten mit in die Eldestadt: Bei einer Bilanzsumme von 108 Millionen Euro könne die AWG eine solide Eigenkapitalstruktur von 67 Prozent ausweisen. Der Aufsichtsrat habe sich gerade eben am Freitag darauf verständigt, der Vertreterversammlung vorzuschlagen, auch in diesem Jahr Dividende auszuschütten. Der entsprechende Beschluss steht am 6. Mai auf der Agenda.

Im vergangenen Jahr seien allein in Parchim etwa 700 000 Euro in die Instandhaltung von Wohnungen investiert worden. In der Oststadt entstanden neue Stellplätze. Allerdings verhehlte Marcus Mischinger auch nicht, dass sich die Genossenschaft in der Weststadt durch Abriss von einem Wohnblock mit 40 Wohnungen trennte.

Für dieses Jahr steht die dritte Etappe im Balkon-Projekt in der Ringstraße an: Vor-aussichtlich ab Juni werden im Verlauf von etwa zwei Monaten fast 30 Wohnungen mit neuen Balkonen ausgestattet. Dafür nimmt die AWG noch einmal ca. 300 000 Euro in die Hand.

Seit 2015 wird in diesem Wohnquartier schrittweise der Balkonneubau realisiert. Mit dem Abschluss der letzten Etappe 2017 können insgesamt 140 Familien schöner wohnen. Marcus Mischinger bekräftigte beim Tag der offenen Tür noch einmal, dass ein attraktives Wohnungsneubau-Projekt in der Kreisstadt ebenfalls das erklärte Anliegen der AWG sei. Bürgermeister Dirk Flörke pflichtete ihm bei: „Auch wenn es länger dauert, wir sind auf dem guten Weg“.

Information, Unterhaltung und Zeit für gute Gespräche wollte der Tag der offenen Tür bieten - der mittlerweile 19. innerhalb der gesamten Genossenschaft, der dritte in Parchim. Das Rahmenprogramm bot dafür viele Möglichkeiten. Auch Alfred Hill hatte sich schon frühzeitig auf dem Genossenschaftsgelände am Ostring eingefunden und wartete gespannt auf das Eintreffen der Polizei. Der Parchimer wollte das E-Bike seiner Frau Renate codieren lassen, das seit einem Jahr ihr ganzer Stolz ist.

Gudrun Fittkau, seit 2012 in der AWG-Verwaltung tätig, freute sich, an diesem Vormittag ihre fast fünfjährige Enkelin Alma Nessa um sich zu haben, die vom stolzen Opa Detlef Fittkau gehütet wurde. Sohn Robert Fittkau war als Hilfsmittelfachberater für die Firma Scharpenberg Orthopädie-Technik ein kompetenter Ansprechpartner für interessierte Besucher beim Tag der offenen AWG-Tür.

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