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Grundschule startete mit Lesewettbewerb in die Osterferien : Betti-Emilie ist die Mestliner Vorlesekönigin

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Es ist schon eine gute Tradition an unseren Schulen, Lesewettbewerbe durchzuführen. Auch an der Grundschule in Mestlin ist dies nicht anders. Vor dem Beginn der Osterferien galt es, den besten Lesekönig zu küren.

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erstellt am 02.Apr.2012 | 09:44 Uhr

Mestlin | Es ist schon eine gute Tradition an unseren Schulen, Lesewettbewerbe durchzuführen. Auch an der Grundschule in Mestlin ist dies nicht anders. Vor dem Beginn der Osterferien galt es, den besten Lesekönig der gesamten Schule zu küren.

Im Mittelpunkt standen der Schwank, die Sage und die Fabel. Zu Beginn wurden diese literarischen Genres erläutert und dann starteten die Vorleser. "Besonders achten wir auch darauf, dass relativ flüssig vorgetragen wird", sagte Ute Neumann, die neben ihrem Lehreramt diesmal in der Jury mitwirkte. Ihr zur Seite standen die ehemalige Bibliothekarin Monika Neumann und der Viertklässler Malte Jochim.

Den Wettbewerb startete die jüngste Teilnehmerin. Semira Mayn besucht die erste Klasse und nahm außerhalb der eigentlichen Wertung teil. Dabei brauchte sie sich nicht zu verstecken. Sie konnte eine Geschichte vorlesen, die Buchstaben enthielt, die sie in der Klasse noch gar nicht behandelt hatte. Dafür bekam sie am Ende viel Applaus, dazu ein Buch und die Urkunde als "Vorlesekönigin der 1. Klasse". Da hatten es die Nachfolgekandidaten schwer, die Jüngste hatte viel vorgelegt. Larissa Klaffki aus der zweiten Klasse war die erste, die den Reigen des Wettbewerbes eröffnete. Die Geschichte hieß "Wie Eulenspiegel dem Esel das Lesen beibrachte". Alle Kinder hatten einen Text vorzulesen, der bereits seit etwa 14 Tagen einstudiert werden konnte. Dennoch hatten die meisten mächtiges Lampenfieber, so vor der gesamten Schule vorzulesen. Aber sie meisterten ihre Sache ganz prima. Ihr folgte ihre Klassenkameradin Betti-Emilie Müller. Bei ihr fiel auf, dass sie bereits sehr frei vorlesen konnte. Immer wieder blickte sie ihre Mitschüler an, ohne dabei das Lesen zu unterbrechen. Danach folgten Kim Ehlers und Lara Schirmer aus der Dritten Klasse, die die Fabel vom Wolf und dem Fuchs vorlasen. Den Abschluss bildeten die Viertklässler Lukas Bening und Tanja Timm, die von den drei Federn berichteten.

Doch dieser Teil des Vorlesens war nur die Pflicht, jetzt kam die Kür. "Diese Texte waren zuvor einstudiert, jetzt aber lesen sie einen Text vor, den sie erst wenige Minuten zuvor erhalten haben", sagte Schulleiterin Gudrun Höfs. Auch hier schlugen sich alle wacker und lasen gut und sehr gut vor - nicht gerade leicht, zumal es nicht nur um das Vorlesen alleine ging, sondern die Zuhörer sollten sich in das Geschehen der Erzählung versetzt fühlen.

Die Jury hatte es nicht leicht, bei der Platzierung die richtigen Punkte zu vergeben. Einig war man sich dagegen bei der Kürung der Siegerin. "Lesekönigin der Grundschule" wurde die Zweitklässlerin Betti-Emilie Müller. Ihre Lockerheit beim Vorlesen war einfach nicht zu schlagen, hieß es in der Begründung.

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