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Parchimer Zeitung

23. November 2017 | 14:32 Uhr

Parchim : Beim Autokauf betrogen

vom

Ein Mann ist vermutlich Opfer eines Internetbetrügers geworden. Der Mann hatte nach der Zahlung von Transfergebühren für ein Fahrzeug weder etwas von dem Verkäufer gehört, noch das zugesicherte Auto jemals gesehen.

svz.de von
erstellt am 16.Feb.2012 | 11:35 Uhr

Parchim | Ein 27 Jahre alter Mann aus der Kreisstadt ist vermutlich Opfer eines Internetbetrügers geworden. Der Mann hatte nach der Zahlung von Transfergebühren für ein Fahrzeug weder etwas von dem vermeintlichen Verkäufer gehört, noch das zugesicherte Auto jemals gesehen.

Der 27-Jährige hatte auf einer Verkaufsplattform im Internet Interesse für einen in Mecklenburg- Vorpommern zum Verkauf stehenden Minivan gezeigt und war vor einigen Tagen mit dem vermeintlichen Verkäufer telefonisch in Kontakt getreten. Dieser teilte ihm dann mit, dass der Wagen plötzlich in Griechenland stünde, der Transfer hierher aber völlig unproblematisch sei. Kurz darauf wurde der 27-Jährige allerdings aufgefordert Transfergebühren für die Überführung des Wagens zu zahlen, was er auch tat. In mehreren Raten überwies der Mann schließlich zusammen 8000 Euro auf ein griechisches Konto. Das Geld wurde dort auch ausgezahlt, das Auto hat der gutgläubige Kunde bis heute allerdings noch nicht gesehen. Das Opfer hat sich am Mittwoch an die Polizei in Parchim gewandt, die eine Anzeige wegen Betruges aufnahm.

Die Experten warnen seit langem, so genannte Transfergebühren aufgrund von telefonischen Absprachen zu überweisen. Problematisch ist in jedem Fall, Geld auf Konten zu überweisen, die im Ausland geführt werden.

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