Klartext : Bei Trinkwasser keine Abspaltung

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Bürgermeister informiert über Stand der Verhandlungen zum Austritt der Kreisstadt aus Wasser- und Zweckverband Parchim-Lübz

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11. November 2014, 14:33 Uhr

Wie weiter bei der Abwasserbeseitigung und Trinkwasserversorgung im jüngsten Parchimer Ortsteil Damm? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Verantwortlichen schon seit Monaten intensiv. Mit dem von den Dammer Bürgern gefassten Beschluss, dass die früher eigenständige Gemeinde Damm seit den letzten Kommunalwahlen im Mai 2014 ein Teil der Kreisstadt wurde, gibt es bis heute Klärungsbedarf. Die Dammer waren in den 90er Jahren dem Wasser- und Abwasserzweckverband Parchim-Lübz (WAZV) beigetreten. Als Rechtsnachfolger hat nun die Kreisstadt die Dammer Stühle im Zweckverband besetzt.

Da Parchim selbst einen Eigenbetrieb Abwasser unterhält und die Trinkwasserversorgung durch die Stadtwerke erfolgt, lag es nahe, diese Aufgaben nun auch für die Dammer zu erledigen. Deshalb wurde ein Austritt aus dem Wasser- und Abwasserzweckverband ins Spiel gebracht (wir berichteten).

In der vergangenen Woche hat Bürgermeister Bernd Rolly (SPD) die Möglichkeit genutzt, um die Stadtvertreter und Gäste der Beratung über den Stand der Verhandlungen zum Austritt der Stadt Parchim aus dem Zweckverband aus erster Hand zu informieren.

„Die Abspaltung der Trinkwassersparte wird von uns nicht weiter verfolgt“, so Rollys klare Botschaft. Damit steht fest, dass der Zweckverband auch künftig Trinkwasser in die Dammer Haushalte liefert und die Kosten dafür in Rechnung stellt.

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