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Parchimer Zeitung

17. November 2017 | 22:18 Uhr

Pampin : Bei Pampinale tritt Kunst in Dialog

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Skulpturenpark und Kulturhalle zeigten Werke von rund 30 namhaften Künstlern. Neues Ausstellungsformat hat Premiere.

von
erstellt am 07.Jul.2017 | 05:00 Uhr

Überraschungen gehören zu einem Geburtstag einfach dazu. Darauf können sich Künstlerinnen und Künstler sowie Besucher in Pampin gleichermaßen verlassen. Es ist zehn Jahre her, dass das Kulturforum in Pampin an der südlichen Landesgrenze von Mecklenburg-Vorpommern zu Brandenburg das ambitionierte Projekt „Kunst und Kultur in der Natur“ zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorstellte. Am 7. Juli 2007 war die große Ausstellung „SinnFormen“ von Utz Brocksieper ein gelungener und verheißungsvoller Auftakt. „Es war ein Pfund, auf das wir aufbauen konnten“, erinnern sich Dipl.-Psychologin Ortrun Venth-Vogt und Prof. Dr. Wolfgang Vogt noch sehr genau. Nach jeder der folgenden Ausstellungen überließen die Künstler einige ihrer Werke den Pampiner Hausherren zum Aufbau des Skulpturenparkes. Er nahm schneller Gestalt an, als zunächst erwartet. Aus der kargen Koppel ist längst ein Kulturpark geworden, der zum Schauen, Staunen und Verweilen einlädt. Mitunter sind Künstler wie jüngst Tina Schwichtenberg bei der Arbeit vor Ort zu erleben. „Nach zehn Jahren Aufbauarbeit entspricht der Skulpturenpark heute weitgehend unseren Vorstellungen und Zielen, einen harmonischen und spannungsreichen Dialog zwischen Kunst/Kultur und Natur herzustellen. Die Pampa soll mit unterschiedlichen Ausdrucksformen dreidimensionaler Kunst belebt werden“, so die Vogts.

Und am Sonntag (von 11 bis 18 Uhr) wird mit der 1. Pampinale ein neues Kapitel aufgeschlagen. Statt temporärer Einzelausstellungen gibt es künftig repräsentative Ausschnitte der bisher und künftig gezeigten Werke. „Es treten individuelle Ausdrucksformen und Positionen in einen abwechslungsreichen Dialog“, freut sich Prof. Vogt. Damit ist zugleich der Grundstein gelegt, dass dieser kulturelle Leuchtturm auch in den kommenden Jahren Ausstrahlungskraft behält. Für Andreas Neumann, Beigeordneter im Landkreis, beruht der Erfolg dieser Kultureinrichtung auf dem Wirken seiner kreativen, kritischen, hartnäckigen und zielorientierten Gründer Ortrun und Wolfgang Vogt. Er freut sich auf eine lange Zusammenarbeit.

(Ausführlich berichten wir in der Printausgabe und im E-Paper).

 

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