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Organisatoren am Programm : Bei 30 Grad Adventsmarkt im Blick

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Vorbereitungsgruppe traf sich in diesen Tagen. Ausstellungs-Motto 2016: Weihnachtskrippen aus der Sammlung von Helga Zimmermann

von
erstellt am 13.Jul.2016 | 00:00 Uhr

Wer denkt schon kurz vor dem Ferienstart und auf gepackten Urlaubskoffern sitzend an die nächste Adventszeit? Für die Vorbereitungsgruppe des Parchimer Adventsmarktes vom 2. bis 4. Dezember 2016 in und um St. Marien sowie im Zinnhaus ist sie tatsächlich längst ein Thema: In diesen Tagen fand das zweite Treffen der Organisatoren statt. Wie immer ziehen dabei die Kirchengemeinde, Stadtverwaltung sowie die Kontakt- und Informationsstelle für freiwilliges Engagement (ZiP-Büro) an einem Strang.

Das Motto der Begleitausstellung, die von Beginn an ein fester Bestandteil des Adventsmarktes ist, steht sogar schon seit sieben Monaten fest: In der Backsteinkirche werden am zweiten Adventswochenende Weihnachtskrippen aus der internationalen Sammlung von Helga Zimmermann aus Mestlin zu sehen sein.

Ein Beitrag in unserer Zeitung machte die Organisatoren im Dezember vergangenen Jahres auf Helga Zimmermann aufmerksam: Die Mestlinerin hat im Laufe vieler Jahre etwa 100 Krippen aus aller Herren Länder und aus ganz unterschiedlichen Materialien zusammengetragen. Woher ihre Leidenschaft rührt? Helga Zimmermann bekannte damals gegenüber unserer Zeitung, dass sie fasziniert davon sei, wie die gleiche Geschichte immer wieder neu erzählt wird und Traditionen der Völker dabei ganz selbstverständlich einfließen. Ein kleiner Querschnitt davon war seinerzeit in einer Ausstellung im Rothener Hof zu bewundern. Auch Prof. Hermann Brause machte sich auf den Weg dorthin. Und so erhielt er bereits am 12. Dezember 2015 die freudige Zusage von Helga Zimmermann, dass sie Teile ihrer großen Sammlung gern als Leihgaben für die Ausstellung beim 15. Adventsmarkt 2016 zur Verfügung stellt. Ähnlich wie schon 2011, als ebenfalls figürliche Darstellungen der Weihnachtsgeschichte aus einer privaten Sammlung ausgestellt wurden, wird die Ausstellung durch Arbeiten von Schülern der Goethe-Grundschule ergänzt, verrät Prof. Hermann Brause. Bei ihm laufen zum 15. Mal die Fäden für die Koordination der Ausstellung zusammen.

Der Parchimer Adventsmarkt entstand im Jahr 2002 aus der Intention heraus, ein vorweihnachtliches Angebot in der Eldestadt zu schaffen, das nicht vordergründig kommerziell ausgerichtet ist, sondern vielmehr den besinnlichen Charakter dieser Wochen betont – mit um die 15 verschiedenen Programmdarbietungen in der Kirche, einer thematischen Ausstellung und den vielen Aktionen für die Jüngsten im Zinnhaus. Damit hat er sich einen festen Platz im Kulturkalender der Stadt erobert. Zudem bietet das Wochenende Vereinen, den Rotariern oder Lions die Möglichkeit, an ihren Ständen Kasse für einen guten Zweck zu machen.

Regelmäßig sind an so einem Adventsmarktwochenende etwa 500 ehrenamtliche Mitwirkende auf den Beinen. Wer sich bei dem Fest der Vereine und des Ehrenamtes in Parchim ebenfalls mit einbringen möchte - sei es mit Tatkraft oder eigenen Ideen - kann sich übrigens noch mit der St. Mariengemeinde in Verbindung setzen.

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