Sommerbaustelle : Bau-Kreisel besteht Alltagstest

Bereits vor dem Kreisverkehr vis-a-vis der Asklepiosklinik gibt es unübersehbare Hinweise für die Kraftfahrer. Fotos: W. Pätzold
Bereits vor dem Kreisverkehr vis-a-vis der Asklepiosklinik gibt es unübersehbare Hinweise für die Kraftfahrer. Fotos: W. Pätzold

Sanierung des Ostringes läuft / Einwöchige Testphase auf Umleitungsstrecke ohne besondere Vorkommnisse

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23. Juli 2014, 13:17 Uhr

Die Ankündigung der örtlichen Verkehrsbehörde ließ aufhorchen: Erstmals wird während eines komplexen Straßenbauprojektes in der Kreisstadt vorübergehend ein Kreisverkehr für die Umleitungsstrecke eingerichtet. Nicht wenige hatten Zweifel, ob der Bau-Kreisel vis-a-vis der Asklepiosklinik seinen Praxistest bestehen wird. Zum Konzept der Verkehrsplaner gehörte auch, den Kraftfahrern den Bau-Kreisel bereits einige Tage vor der heißen Bauphase zur Gewöhnung anzubieten. Inzwischen sind zehn Tage ins Land gegangen, die Bauarbeiten auf dem Ostring laufen und der vorübergehende Kreisverkehr am Knotenpunkt Wallallee gehört zum Alltag in der Kreisstadt.

„Bislang läuft alles reibungslos“, so das Fazit im Rathaus. Vor Ort kann sich jedermann selbst ein Bild davon machen, dass es am Beginn der Wallallee kaum Beeinträchtigungen gibt. Vor allem Kraftfahrer mit auswärtigen Kennzeichen fahren vorsichtig in den gut ausgeschilderten Bereich. Brummis, die mit Anhänger unterwegs sind, haben es mitunter nicht ganz leicht, dort die Kurve zu kriegen. Aber stecken geblieben ist auch noch niemand. Die Parchimer Autofahrer reagieren vielfach überrascht, blinken fälschlicherweise beim Einfahren in den Kreisel und vergessen das Abbiegesignal beim Ausfahren. Vor allem in den ersten Tagen gab es hier einzelne Falschfahrer. Das hätte brenzlig werden können.

Parchims Feuerwehrchef Bernd Schröder, der das Geschehen von der Feuerwache gut im Blick hat, sieht vor allem Zeiten des Berufsverkehrs kritisch. „Da wäre es aufgrund des Rückstaus eng geworden, wenn wir bei Alarm ausrücken müssten.“ Ansonsten bestätigt auch er, dass der Verkehr trotz der geänderten Verkehrsführung flüssig rollt. Sein Sorgenkind Nummer 1 ist derzeit die gesperrte Straße zwischen Parchim und Groß Godems, die ebenfalls saniert wird. Die Parchimer Feuerwehr gelangt normalerweise über diese Straße direkt zu Unfallorten auf der Autobahn 24. „Wir müssen nun Umwege einplanen. Das dauert länger“, meint der Feuerwehrchef. Hinzu kommt, dass die Brandgefahr aufgrund der Trockenheit täglich akut zunimmt.

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