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Parchimer Zeitung

22. November 2017 | 12:23 Uhr

Parchim : Bau-Kreisel auf Dauer etablieren?

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Kraftfahrer kommen mit vorübergehender Verkehrsführung in der Wallallee gut klar / Sommerbaustelle bringt kaum Beeinträchtigungen

von
erstellt am 17.Aug.2014 | 12:37 Uhr

Die Ankündigung, dass in diesem Sommer mit dem Ostring eine der Hauptverkehrsadern aufgrund von Sanierungsarbeiten für Wochen nur eingeschränkt genutzt werden kann, ließ nichts Gutes ahnen. Inzwischen macht das Vorhaben sichtbar Fortschritte und die pünktliche Fertigstellung ist in Sicht. „Das hat hervorragend funktioniert“, freut sich auch Bürgermeister Bernd Rolly. Die gründliche Vorbereitung und Zusammenarbeit der Partner von der Baufirma bis zum Schweriner Straßenbauamt habe sich bewährt.

Erstmals wurde in der Kreisstadt für die Umleitung der Fahrzeuge ein Bau-Kreisel am Knotenpunkt Wallallee eingerichtet. Dort rollt der Verkehr weitgehend problemlos und es gibt nicht wenige Stimmen, diesen Kreisverkehr auf Dauer auszubauen. „Damit könnte ich mich anfreunden und schon vor Jahren wurde darüber diskutiert“, sagt der Bürgermeister. Doch, er dämpft die Hoffnung, dass hier schon bald ein Kreisverkehr entstehen könnte. „Die Ortsdurchfahrt der Bundesstraße wurde erst vor wenigen Jahren saniert. Da käme ein Umbau der jetzigen Kreuzung erst bei der nächsten Grundsanierung in Frage“, so Rolly.

Das mit einem Kreisverkehr ein weitgehend Stau freier  Verkehrsfluss möglich ist, zeigt sich auch an anderen  Stellen in der Kreisstadt. Der so genannte „Bürgermeister-Kreisel“ am Moltkeplatz – der vor fast 20 Jahren auf Druck von Bernd Rolly entstand – funktioniert nach anfänglicher Skepsis problemlos. Auch am Neuen Tor haben sich Kraft- und Radfahrer an diese Verkehrslösung längst gewöhnt. Hier musste aber nachgebessert worden. Ein Verkehrs-Desaster ist bis heute der Mini-Kreisel in der Leninstraße. Viel zu klein, überhaupt nicht notwendig und von vielen belächelt, nimmt diesen Kreisverkehr als solchen kaum keiner wahr. Fast alle Fahrzeuge rollen einfach drüber. Der Kreisverkehr in der Nachbarstraße funktioniert dagegen tadellos.

Bürgermeister Bernd Rolly muss selbst mit ansehen, dass der zunehmende Verkehr in der Innenstadt die Bewohner nervt. „Eine Umgehung wäre ebenso dringend nötig wie neue Radwege“, ist er sich mit vielen Kreisstädtern einig. Vor wenigen Tagen hat er Verkehrsminister Christian Pegel bei einem Termin vor Ort persönlich darauf angesprochen. „Schneller als erwartet, habe ich in dieser Woche einen Termin beim Minister in Schwerin. Dann kommen unsere  Verkehrswünsche auf den Tisch“, sagt Bernd Rolly.

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