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Gourmet-Wasser aus Parchim : Bau der Wassermanufaktur beginnt

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Genehmigungen liegen vor. Richtfest Ende Oktober. Gourmet-Wasser aus Parchim für 25. Landespresseball in Rostock.

von
erstellt am 31.Aug.2017 | 20:45 Uhr

Beim 25. Landespresseball, dem wichtigen gesellschaftlichen Ereignis in Mecklenburg-Vorpommern, wird den Gästen am 4. November in der Stadthalle Rostock erstmals Gourmet-Wasser der Marke „Minus 181“ serviert, das aus den Tiefen Parchims stammt. „Die Flaschen mit der Köstlichkeit werden für diesen Anlass noch per Hand abgefüllt, aber das wird sich schon bald ändern“, so Stadtwerkechef Dirk Kempke gegenüber der Parchimer Zeitung.

Unter dem Namen „Minus 181“ – das Wasser kommt aus 181 Metern Tiefe – soll schon bald ein Ultra-Premiumprodukt „natürliches, artesisches Mineralwasser Minus 181“ für die Spitzengastronomie und -hotellerie auf den Markt kommen.  Unmittelbar neben dem alten Wasserturm wird eine Manufaktur entstehen, die die Rarität produziert, abfüllt und vermarkten wird.  Das Wasser aus der Tiefe hat eine außergewöhnliche Qualität, wertvolle  Mineralien sind ausgewogen vertreten und der leicht basische pH-Wert von 7,36 lässt das Herz der Wasserexperten höher schlagen.

Neben dem alten Wasserturm entsteht die Manufaktur, die das Gourmetwasser abfüllt.

Neben dem alten Wasserturm entsteht die Manufaktur, die das Gourmetwasser abfüllt.

Foto: Wolfried Pätzold

Das innovative Projekt der inzwischen gegründeten Tochtergesellschaft der Parchimer Stadtwerke GmbH nimmt Fahrt auf. „Die Baugenehmigung für die Wassermanufaktur liegt vor“, bestätigt Dirk Kempke. Am Dienstag hat eine Bauanlaufberatung mit den beteiligten Partnern stattgefunden. Der weitere Fahrplan sieht so aus: In wenigen Tagen erfolgt neben dem historischen Wasserturm am Ostring der erste „Spatenstich“. Hier wird aus einem bislang als kleines Energiemuseum für Zählertechnik genutzten Gebäude durch Um- und Anbau eine Wassermanufaktur für die Abfüllung und Logistik des Spitzenproduktes entstehen. Die Ausstellungsstücke zogen in den Technikbereich der Stadtwerke um. Dirk Kempke rechnet damit, dass den Hochbau Ende Oktober eine Richtkrone zieren wird. Dann steht der Einbau der halbautomatischen Abfüllanlage an. „Alles hat auch deshalb etwas länger gedauert, weil es sich um eine Einzelanfertigung handelt. Dafür waren aufwendige Planungen nötig, die einige Wochen mehr als gedacht in Anspruch genommen haben“, so der Chef. Noch im Dezember soll der Probebetrieb beginnen.

Als vor fünf Jahren auf dem Areal des Wasserwerkes zwei Tiefenbohrungen in den Untergrund getrieben wurden, stieg die Spannung, ob der erwartete Zugang zu noch hochwertigerem Grundwasser gelingt. Die Laboruntersuchungen setzten den Bohrungen die Krone auf: Das Wasser aus der Tiefe hat eine außergewöhnliche Qualität, wertvolle Mineralien sind ausgewogen vertreten und der leicht basische pH-Wert von 7,36 lässt das Herz der Wasserexperten höher schlagen. Das Team kreativer Stadtwerker entwickelte daraus eine Geschäftsidee, die in der Spitzengastronomie auf Kundeninteresse treffen dürfte. Aber auch das Wasser für die Kunden in der Kreisstadt, das aus mehreren unterirdischen Brunnen kommt, ist von höchster Güte. Rund 880 000 Kubikmeter werden pro Jahr gefördert.

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