Badesaison 2012 : Badesaison endet mit Licht und Schatten

Sarah, Ailyne und Carolin hatten im Eldebad in Garwitz ihren Spaß.Wolfried Pätzold
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Sarah, Ailyne und Carolin hatten im Eldebad in Garwitz ihren Spaß.Wolfried Pätzold

Im Freibad in Parchim wurden trotz Schmuddelwetter mehr Gäste gezählt. In Garwitz blieben die Einnahmen unter den Erwartungen. Dennoch gibt es auch hier zum Saisonende Grund zur Freude.

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13. September 2012, 09:54 Uhr

Parchim/Lewitzrand | Die vielen Wasserratten müssen sich sputen. Am kommenden Wochenende geht die diesjährige Badesaison definitiv zu Ende. "Wir haben noch bis zum Samstagabend geöffnet. Für manchen dürfte das noch eine Chance sein, um noch einmal im Wockersee zu baden", meint Schwimmmeister Dietmar Weiß. Zum Wochenbeginn gab es aufgrund der spätsommerlichen Temperaturen noch einmal einen kleinen Gästeansturm. Auch wenn noch kein endgültiges Fazit gezogen werden kann, steht eins bereits fest: Am Wockersee in Parchim erreicht eine insgesamt erfolgreiche Badesaison die Ziellinie. "Trotz der durchwachsenen Sommermonate Juni und Juli sind wir zufrieden. Es gab keine besonderen Vorkommnisse oder Unfälle. Und mit rund 11 000 kleinen und großen Badegästen erreichten wir sogar eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr", so Stadtsprecher Sven Weise. Die Attraktivität der städtischen Einrichtung ist ungebrochen. Erstmals gibt in diesem Jahr eine Hinweistafel Aufschluss über die Wasserqualität. Das Gesundheitsamt hat dem Wockerseebad zwei von drei möglichen Sternen für das Prädikat "Wasserqualität gut" verliehen. Die regelmäßigen Proben hatten keine Beanstandungen ergeben. Höhepunkt der diesjährigen Saison war hier die große Beachparty, die zum 15. Mal Gäste aus nah und fern anlockte. Ein besonderes Lob geht auch an die ehrenamtlichen Helfer des DRK-Wasserrettungsdienstes, die für einen ungetrübten Badespaß sorgten. In den kommenden Wochen wird Hausmeister Frank Kolbow das Bad winterfest machen.

Einnahmen blieben wetterbedingt unter Erwartungen

Im Eldebad in Garwitz war schon in der vergangenen Woche Schluss. "Die Bilanz fällt durchwachsen aus. Das Wetter hat uns im Juni das Geschäft vermasselt, aber danach haben wir tüchtig aufgeholt", resümiert Bürgermeister Wolfgang Hilpert. Am Ende wurden hier insgesamt 5200 Gäste und damit weniger als in den Vorjahren gezählt. "Unsere geplanten Einnahmen von 6000 Euro wurden nicht erreicht. Nur 4900 Euro kamen mit Eintrittsgeldern in die Kasse", so das Gemeindeoberhaupt. Hinzu kommt, dass die Badesaison die Gemeinde Lewitzrand "sehr intensiv" gefordert hat, so Wolfgang Hilpert. Alle fünf Gemeindearbeiter waren im Einsatz, um das Bad stets einladend zu halten. Sehr zufrieden ist man auch mit dem Engagement der Rettungsschwimmer des ASB. "Die von ihnen angebotenen Schwimmkurse waren selbst bei Schmuddelwetter gut besucht", freut sich der Bürgermeister. Zu den Höhepunkten gehörten hier ein zünftiges Sommerfest und zwei Veranstaltungen unter dem Motto "Mitternachtsschwimmen". Kioskbetreiber Tobias Warncke hat sich dafür tüchtig ins Zeug gelegt. "Unser Bad bleibt ein schwieriges Thema, denn die finanziellen Aufwändungen sind schwer zu stemmen", gibt Bürgermeister Wolfgang Hilpert zu bedenken. Schon in der kommenden Woche wird sich die Gemeindevertretung am Lewitzrand mit dem Thema beschäftigen.

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