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Parchimer Zeitung

18. Oktober 2017 | 17:03 Uhr

Parchim : Azubis über die Schulter geschaut

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Arbeitskreis SchuleWirtschaft lädt Lehrer zu speziellen Exkursionstagen in Ausbildungsbetriebe der Region ein

von
erstellt am 29.Okt.2015 | 15:44 Uhr

Als Dietlind Jankowitz und Carola König in der Zeitung lasen, dass der Arbeitskreis SchuleWirtschaft für die Parchimer Region Lehrern anbietet, einen Nachmittag Werkstattluft zu atmen und dabei konkrete Ausbildungsmöglichkeiten in der Heimatregion kennen zu lernen, zögerten sie keine Sekunde: „Direkte Kontakte lohnen sich immer“, sind die Pädagoginnen an solchen Offerten stets interessiert. Beide sind an der Regionalen Schule Neukloster tätig. Dort wurde bereits 2008 als alternatives Bildungsangebot auch das „Produktive Lernen“ eingeführt.

In Parchim standen ihnen sowie 18 weiteren vorwiegend im Bereich Berufsorientierung tätigen Lehrern die Türen von D & W offen. Die Firmengruppe gehört zu den führenden metallver- und bearbeitenden Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern und legt großen Wert darauf, dass der Fachkräftenachwuchs idealerweise schon im Unternehmen sein Handwerk von der Pike auf gelernt hat. Sägen, Feilen, Bohren, Gewinde schneiden, Anreißen und Körnen gehören bei Lehrmeister Norbert Schulz auch in Zeiten von CNC-Maschinen zur klassischen Grundausbildung angehender Konstruktions- oder Zerspanungsmechaniker, auf die alles andere aufbaut. Mehr als 100 junge Leute durchliefen bereits die Schule des Lehrmeisters. Norbert Schulz hat in dem Unternehmen, aus dem vor 24 Jahren die D&W-Gruppe hervorging, selbst einmal klein angefangen – 1972 als Lehrling. Seinen Meister machte er 1995.

Exkursionen speziell für Lehrer, wie sie in diesem Jahr ins Schlosshotel Basthorst oder jetzt in die D&W Firmengruppe führten, möchte der Arbeitskreis SchuleWirtschaft künftig regelmäßig einmal im Frühjahr und im Herbst anbieten. Bei Bedarf werden sie sogar kurzfristig möglich gemacht. Sabine Rosien vom Vorstand: „Wir sind sehr offen für Hinweise und Wünsche, sowohl was die Exkursionsziele und die damit verbundenen Berufsbilder betrifft, als auch, wie wir als Arbeitskreis die Schulen noch gezielter unterstützen können.“

Ausführlich lesen Sie in der Printausgabe und im E-Paper.

 

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