Konzept vorgestellt : Aus Fußballschule wird Sportlermotel

Die idyllische Lage am Wockersee hat den einheimischen Investor auf eine neue Geschäftsidee gebracht.
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Die idyllische Lage am Wockersee hat den einheimischen Investor auf eine neue Geschäftsidee gebracht.

Eigentümer des „Kaiserlichen Postamtes“ erweitert Angebot für Touristen und Geschäftsreisende

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28. März 2014, 13:12 Uhr

Die frühere Fußballschule hat einen neuen Eigentümer (wir berichteten). Anfang der Woche hat die Stadt bestätigt, dass die Eule Vermögensverwaltungs GmbH aufgrund eines schlüssigen Konzeptes den Zuschlag bekommen hat.

Geschäftsführer Hergen Krüger, auch Inhaber des „Kaiserlichen Postamtes“ am Schuhmarkt, erläutert gegenüber unserer Redaktion seine neuen Pläne.

Bereits im Mai soll die geschlossene Fußballschule dann als Sportlermotel unter dem Namen „Zum Bootshaus“ wieder eröffnet werden. „Am Schuhmarkt verfügen wir über eine derart hohe Braukapazität, die die räumlichen gastronomischen Möglichkeiten des Objektes weit übertreffen. Ein großer Saal ist dort leider nicht vorhanden. Mit den 14 Hotelzimmern befinden wir uns bereits heute an der Auslastungsgrenze“, so Hergen Krüger, der nun mit dem neuen Objekt am Wockersee diese Probleme lösen will. „Durch ein wirtschaftliches Zusammenführen beider Objekte werden sich viele Synergien ergeben“, meint der Geschäftsführer.

Das Sportlermotel verfügt über 23 Doppelzimmer und eine Suite. Außer eine Modernisierung in Ausstattung und Mobiliar seien keine nennenswerten Investitionen notwendig. Hergen Krüger will sofort loslegen, so dass bereits im Mai erste Gäste – die hier beispielsweise eine Jugendweihe oder eine Hochzeit feiern wollen, empfangen werden können. Die vorhandenen Schulungsräume eigenen sich für Tagungen, die Teilnehmer aus ganz Deutschland anlocken sollen. „Wir sehen uns auch in der sozialen Pflicht gegenüber den Bürgern der Stadt und möchten Sportvereine wie den Parchimer FC und den Drachenbootverein gerne unterstützen“, betont Hergen Krüger. Er verspricht eine Erweiterung der 18 Vollzeitarbeitsplätze und drei Ausbildungsstellen, die es bereits im Brauhaus gibt. Hier ist am 1. Mai ein zünftiges Braufest geplant.

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