Parchim : Aus dem Gericht: Glück gehabt – nur Verwarngeld

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08. Juli 2019, 11:48 Uhr

Eigentlich hatte Markus M. bei seiner Fahrt auf der Landstraße 73 von Neustadt-Glewe in Richtung Parchim nur die dort erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 50 um 7 Kilometer pro Stunde überschritten. Aber außerdem warf ihm die Ordnungsbehörde vor, dabei ein elektronisches Gerät bedient zu haben, das der Kommunikation, Information oder Organisation dient. Auf dem Foto vermochte Richter Kai Jacobsen bei der Verhandlung in der Parchimer Zweigstelle des Amtsgerichts jedoch lediglich eine typische Kopf- und Fingerhaltung zu erkennen, aber kein entsprechendes Gerät zu identifizieren. „Es könnte auch ein Rasierapparat sein.“ Auch eine Bildvergrößerung habe keine Erkenntnisse erbracht. Deshalb wurde dieser Punkt fallengelassen. Damit blieb es für den Betroffenen letztlich bei einem Verwarngeld in Höhe von 15 Euro.

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