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Parchimer Zeitung

17. Dezember 2017 | 07:28 Uhr

Domsühl : Auf Weg zum Campus

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Verbundene Regionale Schule mit Grundschule soll bereits zum Sommer aufgebaut werden / Schulkonferenzen wurden informiert

svz.de von
erstellt am 03.Feb.2016 | 09:41 Uhr

Wie geht es weiter mit dem Schulstandort Domsühl? Auf den jüngsten Schulkonferenzen von Regionaler Schule und Grundschule gab es viele Hinweise, Bedenken und Anregungen, erfuhr SVZ von Christiane Schirdewahn, Hauptamtsleiterin im Parchimer Umland.

Der Amtsausschuss Parchimer Umland hatte beschlossen, dass die beiden bislang selbstständigen Bildungseinrichtungen zur Verbundenen Regionale Schule mit Grundschule zusammengeschlossen werden. Das Ziel: Den Schulstandort langfristig sichern und Fördermittel einwerben für die Sanierung der Bausubstanz des Hauptgebäudes der heutigen Regionalen Schule (SVZ berichtete).

Zu den Plänen des Trägers der Amtsschule gab es eine Anhörung der Schulkonferenzen. Insbesondere die Eltern aus der Grundschule haben ihre Sorgen geäußert, dass ihr Gebäude nicht mehr so im Fokus stehen könnte und ihnen ihr vertrauter Ansprechpartner, die Schulleiterin, verloren geht.

Laut Chistiane Schirdewahn wird es nicht so einfach sein, dass der Regionalschulleiter so nebenbei die Grundschule mit organisiert. Er brauche einen starken Partner an seiner Seite. Das könnte ein Koordinator an der Grundschule sein. Der Wunsch des Schulträgers und auch der Schulkonferenz sei es, dass die Schulleiterin der Grundschule sich mit der Fusion für diese Funktion zur Verfügung stellt. Die Schulkonferenz wünsche sich, dass die Grundschule weiter so gelebt wird wie bisher.

Die Fusion der Schulen als Ziel, das hatten die Kommunalpolitiker vorgegeben. Den Weg dorthin, die inhaltliche Umgestaltung, werde man gemeinsam gehen, so Schirdewahn. Der Träger der Amtsschule will mit der Bildung der Verbundenen Regionale Schule mit Grundschule erreichen, dass der Schulstandort langfristig erhalten bleibt.

„Wir gehen davon aus, dass es uns gelingt, die Eltern mitzunehmen“, so Christiane Schirdewahn. Die Grundschule behalte nach der Zusammenlegung ihr eigenes Gebäude, ihren eigenen Schulhof. Und man möchte auch, dass die gleichen Lehrer bleiben. An der Qualität der Unterrichtsvermittlung soll sich durch die Aufgabe der Selbstständigkeit der Grundschule nicht ändern.

„Wir betrachten den Standort als Campus“, erklärt die Hauptamtsleiterin. Auf dem Gelände gibt es neben dem separaten Teil der Grundschule, also für die Klassen eins bis vier, auch ein kleines Gebäude für die Orientierungsstufe (Klassen 5 und 6) sowie das größere Gebäude mit den Räumen für die Klassen 7 bis 10, den Fachräumen und denen für das Ganztagsangebot.

Das Amt als Träger der Schule stellt den Antrag, dass die Verbundene Regionale Schule mit Grundschule in den neuen Schulentwicklungsplan des Landkreises aufgenommen wird und die Änderung zum Sommer diesen Jahres wirksam wird.

Gleichzeitig mit der inhaltlichen Umgestaltung soll das Jahr 2016 genutzt werden, um die Finanzierung auf die Reihe zu bringen für Baumaßnahmen, die in den großen Ferien 2017 im historischen Schulgebäude begonnen werden sollen. Denn mit der Schulfusion sollen die Weichen gestellt werden für eine Förderung des Bauprojekts. Rund drei Millionen Euro sollen investiert werden, so in die energetische Sanierung, in Elektro, Fassade, Heizung.

Geprüft wird dabei auch, ob es möglich ist, einen barrierefreien Zugang zum Hauptgebäude zu schaffen. Die jetzige Grundschule erfüllt bereits diese Voraussetzungen.

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