Parchim : Auf dass die Kasse klingelt

Hatten nicht nur optisch alles im Griff (v.l.): Henrike Bonßdorf, Pauline Zelck und Emily Gebert Fotos: Mona Laudan
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Hatten nicht nur optisch alles im Griff (v.l.): Henrike Bonßdorf, Pauline Zelck und Emily Gebert Fotos: Mona Laudan

Abendveranstaltung im Friedrich-Franz-Gymnasium zugunsten des Abiballs im Juni, Motto: „Abiwood – 12 Jahre im falschen Film“

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21. März 2018, 12:00 Uhr

Eigentlich ist die Rechnung ganz einfach- entweder es wird sich ein ordentlicher Sportwagen eines mittelpreisigen Unternehmens gekauft, ein Haus in schöner Lage angezahlt oder: eine Abiball-Rechnung aufgestellt. Denn genau das ist die Summe, die der 12-er Jahrgang des Friedrich-Franz-Gymnasiums in Parchim zusammenbekommen möchte: 47 500 Euro. Ja, gute Bildung muss einen krönenden Abschluss bekommen und so war das Trio um Pauline Zelck, Henrike Bonßdorf und Emily Gebert auch rein optisch auf Zack wenn es darum ging, die Abi-Kasse bei einer Soiree zu füllen – einer festlichen Abendveranstaltung. Neben Aktionen wie Lehrer- und Schülerversteigerung, Carwash, Inventur in einem Baumarkt und Waffel- und Crepes-Verkauf stand jetzt diese Abendveranstaltung für die Finanzierung der Abi-Sause an. Bei Kaffee, Kuchen, Bratwurst und diversen Salaten gab es für ein kleines Entgelt eine satte Beköstigung, um dann zu dem ausgelassenen Teil des Abends überzugehen. Unter dem Motto „Abiwood – 12 Jahre im falschen Film“ stellten die rund 90 Schüler der vier zwölften Klassen ihr Können unter Beweis: „Wir haben so viele Talente in unserem Jahrgang“, wusste Pauline Zelck zu berichten. So lag es auf der Hand, ein Potpourri verschiedener kreativer Genüsse über Instrumentalstücke, Schauspieleinlagen und Tanzvorführungen zu präsentieren. 180 Karten waren verkauft worden, das Atrium der Schule demnach sehr gut gefüllt, als wohlige Violinen-, Akkordeon- und Blockflötenklänge Zuschauerohren umschmeichelten. Auch der Chor beglückte mit drei Stücken und es kam bestimmt bei dem ein oder anderen ein Abschiedstränchen hoch, als Leiterin Grit Stark ankündigte, dass das folgende „Halleluja“ das letzte Lied der Zwölftklässler in ihrer Chorlaufbahn sein wird. Gänsehautstimmung durch und durch. Zwöftklässlerin Martha Kloss spielte ihr Schifferklavier so lässig, als wäre sie mit dem Instrument zur Welt gekommen und Paul Gehrling ließ bei „Glass“ von Karel van Steenhaven die Finger scheinbar mühelos mit geschlossenen Augen über die Blockflöte fliegen. Selbst der Umbau der Requisiten war dem Publikum manch einen Applaus wert und so trübte nur ein unglückliches Ereignis die Stimmung: Die erfahrene Tänzerin Nadine Erhardt aus der Tanzsportgarte Parchim stürzte während ihres Auftrittes schmerzhaft und konnte unmöglich mit ihrem Auftritt fortfahren. Wir wünschen eine baldige und vollständige Genesung.

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