Kulturhaus Mestlin : Auch Kulturhaus wird EU-Projekt

Das Kulturhaus in Mestlin ist eines der geförderten Leader-Projekte.
Das Kulturhaus in Mestlin ist eines der geförderten Leader-Projekte.

Leader Aktionsgruppe Warnow-Elde-Land setzt 27 Vorhaben auf Förderliste für den ländlichen Raum

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27. November 2015, 12:00 Uhr

Der Plan steht: 27 Projekte im Warnow-Elde-Land können sich auf Geld aus dem europäischen Leader-Programm freuen, darunter der Verein Denkmal Kultur Mestlin und die Stadt Parchim. Das Kulturhaus Mestlin ist eines von 27 Projekten, die auch mit Leader-Mitteln finanziert werden. Die Mitglieder der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Warnow-Elde-Land haben sich auf diese Projekte verständigt. Leader ist ein Förderprogramm der Europäischen Union für Entwicklungskonzepte im ländlichen Raum.

Begründet wird die Entscheidung für das Kulturhaus mit der „Bewahrung und Entwicklung der natürlichen und kulturellen Potentiale“. Claudia Stauß vom Verein Denkmal Kultur Mestlin: „Das Geld brauchen wir für die Sanierung im Denkmalschutzbereich. Priorität hat die Terrasse vor dem kleinen Saal. Wir wollen dort weiterhin Veranstaltungen stattfinden lassen.“ Der Verein Denkmal Kultur setzt sich seit 2008 intensiv und engagiert für den Erhalt des Gebäudeensembles rund um das Mestliner Kulturhaus ein.

„Stark im Storchennest“ – ein generationsübergreifendes Projekt der Johanniter-Kindertagesstätte „Storchennest“ in Mestlin wird ebenfalls in den Genuss einer Förderung kommen. „Das ist ein ganz tolles Projekt. Hier haben Einwohner aus Mestlin Patenschaften übernommen und sind zum Vorlesen oder zu Spielenachmittagen in der Kita“, erläutert Angela Marschall, Hauptamtsleiterin im Amt Goldberg-Mildenitz und in Personalunion Mitglied in der LAG. Vorrangig geht es bei dem Projekt um die Mitmachküche – Hilfe zur Selbsthilfe lautet das Motto. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 17 500 Euro, 11 750 Euro kommen aus dem Fördertopf, damit die Kita-Knirpse weiterhin „Stark im Storchennest“ sein können.

Die Stadt Parchim ist mit der Entwicklung der Naturerlebnisregion Sonnenberg mit an Bord. Dabei sollen vorhandene Sehenswürdigkeiten durch Hinweisschilder, Wegweiser, Modelle und Flyer zu einem Komplettpaket für Touristen und Erholungsuchende verknüpft werden und damit die ganze Region aufgewertet werden. Für die 27 Projekte stehen in den nächsten zwei Jahren rund zwei Millionen Euro zur Verfügung.

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