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Parchimer Zeitung

18. Dezember 2017 | 23:21 Uhr

Parchim : Angler lieben den Wockersee

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Elf Fischarten im Parchimer Gewässer / Petrijünger bauen Laichhilfen für Zander / Probleme mit Silber- und Marmorkarpfen

von
erstellt am 27.Feb.2015 | 15:18 Uhr

Beliebtes Angelgewässer Wockersee: Im 62 Hektar großen und etwas über sechs Meter tiefen See in Parchim lassen sich u.a. Aale, Hechte, Karpfen, und Zander fangen. Bei der letzten Bestandskontrolle vor drei Jahren wurden in diesem See elf verschiedene Fischarten nachgewiesen. Zur Entwicklung der Bestände haben die Angler selbst beigetragen - durch regelmäßigen Besatz mit Jungfischen und auch durch andere Hilfen.

Beispiel für die Entwicklung ist der Zander: Sieben Generationen dieses Fischs konnten bei Kontrollen nachgewiesen werden, sagt Wilhelm Stecker, Schatzmeister im Kreisanglerverband Parchim und Umgebung e.V. und Gewässerwart im Landesanglerverband. Ein Zeichen dafür, dass sich die Fische hier vermehren. Die Angler geben ihnen dabei Unterstützung. Der Gewässerwart des Kreisanglerverbands Hans-Jürgen Brockmann berichtet von Zanderlaichhilfen, die in den See gesetzt wurden. Es sind quasi umgedrehte Tannenbäume, die auf dem Grund des Sees verankert werden und unter denen die Jungtiere Verstecke finden.

„Wir wollen naturnahe Gewässer mit einem artenreichen Fischbestand“, sagt Wilhelm Stecker.

Der Kreisverband mit seinen Vereinen betreut in der Region Gewässer mit einer Gesamtgröße von 120 Hektar. Dazu gehören der Wocker- und der Schalentiner See. Oder auch die Voigtsdorfer Teiche.

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