Parchim : Angler bereit für die neue Saison

Angler am Parchimer Wockersee
Angler am Parchimer Wockersee

Anfang März ist wieder das Großreinemachen an der Gewässern der Region geplant. Petrijünger besetzen Seen mit Fisch.

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16. Februar 2018, 05:00 Uhr

Die Petrijünger in Parchim und Umgebung fiebern dem Frühjahr entgegen. Bevor es wieder mehr Angler an die Gewässer zieht, ist Großreinemachen angesagt. Am 3. März findet landesweit der Tag der Gewässerpflege statt. Die Angler der verschiedenen Vereine kümmern sich um ihre Gewässer, die der Landesanglerverband gepachtet hat und für die Angler vor Ort die Betreuung übernommen haben.

Wie Wilhelm Stecker, der Kassenwart im Kreisanglerverband Parchim und Umgebung, erklärte, kümmern sich beispielsweise der Anglerverein Wockersee um das gleichnamige Gewässer in Parchim, der Verein Neues Tor um den Schalentiner See, die Jugend im Kreisanglerverband um die Voigtsdorfer Teiche, der Anglerverein Lewitzrand um den Klinkener See und Teich bei Raduhn. Die Grebbiner Angler haben kleinere Gewässer unter ihrer Obhut und die Runower pflegen Teile der Warnow, wo sie noch klein und schmal ist. Viele Vereine planen dazu über das gesamte Jahr verschiedene Einsätze, erfuhr SVZ.

Auch der Fischbesatz der Gewässer liegt in der Verantwortung der Angler. Im Frühjahr wird der Aal eingesetzt. Allein im vergangenen Jahr kamen in der Region rund 60 Kilo mit etwa zehn Zentimeter langen Aalen in Gewässer des Landesanglerverbandes. Außerdem gibt es jährlich eine Herbstbesatz. Dafür standen den Vereinen im Kreisanglerverband im Vorjahr Fische im Wert von rund 2800 Euro zur Verfügung, sagt Stecker. Dazu gehören Zander, Barsche, Weißfisch, Karpfen, Schlei und Hecht. Besetzt wird dort, wo Bestände oder die Vielfalt gefährdet sind, erklärt der Kassenwart. So müssen in den Wockersee und den Schalentiner See keine Zander eingesetzt werden, weil die natürliche Reproduktion gesichert ist. Die Angler haben seit Jahren Laichnester für Zander im Wockersee platziert. Bei einer Bestandskontrolle vor einigen Jahren wurden im Wockersee und im Schalentiner See sieben Generationen Zander nachgewiesen.

In den Herrenteichen hatte es ein Fischesterben gegeben (SVZ berichtete). Vermutlich durch Einleitungen litten die Fische unter Sauerstoffmangel. Ein Ergebnis der Untersuchungen kennen die Angler nicht, sagt Stecker. Es gab für die Angler einen Totalausfall. Im Vorjahr wurde ein sogenannter Initialbesatz in den Teich gebracht, eine Mischung aus verschiedenen Weißfischen.

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