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Zwischenbilanz : Am Parchimer Park-Konzept wird gefeilt

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Verwaltung freut sich über hohe Akzeptanz / Nach Beobachtungsphase Veränderungen möglich / Rund 200 kostenfreie Stellplätze

von
erstellt am 03.Feb.2015 | 14:56 Uhr

„Es ist einfach zu früh, um eine umfassende Bewertung zum neuen Parkbewirtschaftungskonzept abzugeben“, so der zuständige Fachbereichsleiter Holger Geick. Und doch ist der geistige Vater des Projektes nach fünf Wochen durchaus zufrieden: „Die Sache ist gut angelaufen. Es gibt nur wenig kritische Einwändungen und einzelne Vorschläge.“

Als zum Jahresstart das Schilderwechseln im Altstadtbereich im Wesentlichen abgeschlossen war und ab sofort für das Anwohnerparken in der Kreisstadt fünf Zonen zur Verfügung standen, konnte (oder wollte) nicht jedermann auf Anhieb die neuen Regeln verstehen. Es hagelte zahlreiche Knöllchen, die aber als Fingerzeig gedacht waren und ohne finanzielle Folgen blieben(wir berichteten). Inzwischen sind die neuen Parkregeln Alltag und werden weitgehend akzeptiert. „Die Zeit der Kulanz ist  vorbei“, betont der Fachbereichsleiter.

Holger Geick geht davon aus, dass bis Ende Februar belastbare Zahlen für die Auslastung der  neuen Parkzonen vorliegen. „Die nun eingerichteten Zonen sind so flexibel veränderbar, dass das Konzept auch zukünftig weiter entwickelt werden kann. Dafür bedarf es einer gewissen Anlauf- und Beobachtungszeit“, so Holger Geick.

Erste Veränderungen gab es in der Stiftstraße. Auf der „Beobachtungsliste“ stehen u.a. der Ziegenmarkt und die Mühlenstraße. Auf dem Alten Markt, der weiterhin gut ausgelastet ist, geht das Ziel der Stadtverwaltung, hier mehr gebührenpflichtige Stellplätze (incl. kostenfreier Brötchentaste für die ersten 30 Minuten) für Kunden und Touristen anzubieten, offensichtlich auf. Mitunter zähneknirschend haben Bewohner, die dort bislang Anwohnerparkkarten nutzen konnten, neue Plätze in Nebenstraßen gefunden. „Es gibt durchaus Einzelfälle, die neu durchdacht werden müssen. Das das Gesamtprojekt nicht jedem Wunsch gerecht werden kann, war uns von Anfang an bewusst“, sagt Holger Geick. „Insgesamt sind wir auf einem guten Weg“, meint der Fachmann aus dem Stadthaus. Er erinnert daran, dass das neue Parkbewirtschaftungskonzept in erster Linie den Wohnstandort Innenstadt stärken soll. Wer sich dazu entschließt, seinen Lebensmittelpunkt in die Altstadt zu verlagern, wird auf einen wohnungsnahen Stellplatz für das (oder eher typisch, die beiden Fahrzeuge) großen Wert legen. Da spielt die effektivere Auslastung der möglichen Parkplätzen eine große Rolle.

Die Kreisstadt will ihren Ruf als parkfreundliche Stadt weiterhin verteidigen. Auf den beiden innenstadtnahen Großparkplätzen am Fischer- und Burgdamm stehen rund 200 Stellplätze kostenfrei zur Verfügung. Sie sind bislang nicht vollständig ausgelastet und werden insbesondere von Berufspendlern, die in Parchim arbeiten und im Umland wohnen gerne genutzt.

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