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Parchimer Zeitung

25. November 2017 | 03:12 Uhr

Parchim : Alternativer Treff: Arbeiten im Plan

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Stadtpräsidentin besuchte Bauberatung. Verein stand zu seinem Wort und brachte sich tatkräftig mit ein. Dacharbeiten beginnen demnächst

von
erstellt am 17.Jul.2017 | 15:52 Uhr

Die Sanierung des Vereinsgebäudes der Parchimer Alternativen geht sichtbar voran. Darüber informierte Stadtpräsidentin Ilka Rohr die Stadtvertreter auf der jüngsten Sitzung. Erst wenige Tage zuvor hatte sie die Baustelle am Schwarzen Weg während der wöchentlichen Baubesprechung besucht. „Ich wollte mir selbst mal einen Eindruck vom Baugeschehen und vom Baufortschritt vor Ort verschaffen. Dabei war mir auch wichtig zu erfahren, wie das Zusammenspiel der Bauverantwortlichen und der Vereinsmitglieder funktioniert“, sagte Ilka Rohr.

Ihr Fazit: Alle Arbeiten liegen im Plan, der Kosten- und Zeitrahmen werde eingehalten. Als Abrechnungstermin für die Fördermittel steht der 31. Oktober. „Mir wurde auch bestätigt, dass die Jugendlichen sehr gute Arbeit geleistet und weit über den geplanten Eigenanteil in Höhe von 20 000 Euro hinaus Arbeitsleistungen erbracht haben“, informierte die Stadtpräsidentin. Die Entscheidung, mit dem Jugendförderverein für dieses Bauprojekt eine Kooperation einzugehen, bezeichnete sie als gut und richtig. „Die praktischen Erfahrungen des Jugendfördervereins aus Bauprojekten gerade mit sozial benachteiligten Jugendlichen kommen uns hier zu Gute“, bekräftigte sie.

Das am Stadtrand von Parchim gelegene Vereinsgebäude am Schwarzen Weg wird seit Mitte Mai diesen Jahres mit Fördermitteln in Höhe von 339 300 Euro aus dem LEADER-Programm saniert. Die Stadt beteiligt sich mit einem Eigenanteil in Höhe von 37 700 Euro an dem Vorhaben. Ilka Rohr bekräftigte, dass die eingesetzten Fördermittel in Parchim bzw. in der Region bleiben: Ein Unternehmen ist aus Hagenow, alle anderen Gewerke werden von Firmen aus der Kreisstadt und Umgebung ausgeführt. Inzwischen sind der Giebelabriss vollzogen sowie die Entkernungs- und Abrissarbeiten unter Regie der Firma M.U.T. und mit tatkräftiger Unterstützung der Vereinsmitglieder abgeschlossen worden. Müll und Schandflecken wurden in enger Abstimmung mit den Mitarbeitern des Bauamtes von den Jugendlichen bereinigt und entsorgt. Derzeit werden die Innenwände gesetzt. Der Dachstuhl steht inzwischen, in Kürze beginnen die Dacharbeiten, bestätigt auch der Planer und Bauleiter Gunter Kammrath , Inhaber eines Ingenieurbüros in Lancken. Parallel dazu sei der Verein gemeinsam mit der Streetworkerin von Parchim dabei, Sponsorengelder für eine zweckmäßige Innenausstattung einzuwerben. Ilka Rohr verteidigte in ihrem Bericht auf der jüngsten Stadtvertretersitzung mit deutlichen Worten das Sanierungsprojekt: „Hier entsteht kein Luxusbau. Was hier entsteht, ist ein reiner Zweckbau für eine Gruppe von Jugendlichen und Erwachsenen mit ihren Kindern, die speziell und alternativ, aber auch ein Teil unserer Gesellschaft sind und tatkräftig mit anpacken.“

 


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