Nach dem Chemiebrand : Aggressives Wasser in Sicherheit gebracht

Abgeplatzte Farbe: Diese Pumpe war nicht lange im Wasser aus Rom.
Abgeplatzte Farbe: Diese Pumpe war nicht lange im Wasser aus Rom.

Fäkalienbunker auf dem Klärwerksgelände Parchim wurde kurzfristig bereitgestellt, um das bei der Bekämpfung des Brandes mit Chemie verseuchte Löschwasser erst einmal zwischenzulagern

23-11368066_23-66107911_1416392282.JPG von
14. August 2015, 21:00 Uhr

Hilfe aus dem Abwasserentsorgungsbetrieb Parchim nach dem Chemiebrand in Rom. Ein Fäkalienbunker auf dem Klärwerksgelände wurde kurzfristig bereitgestellt, um das bei der Bekämpfung des Brandes mit Chemie verseuchte Löschwasser erst einmal zwischenzulagern. Das Wasser ist äußerst aggressiv. Als Mitarbeiter vom Klärwerk die Pumpe aus dem Becken zogen, war an dieser Farbe abgeplatzt, erfuhr SVZ.

Die Analyse, was wirklich in dem Chemie-Cocktail war, der beim Löschen auf dem Gelände des Entsorgers in die Regenwasserkanalisation in Rom gelangt war und dann abgepumpt werden musste, liegt voraussichtlich erst in der nächsten Wochen vor, so Andreas Bonin, Sprecher der Kreisverwaltung. Auch mit Ergebnissen der Ermittlungen der Polizei zu Ursachen des Brandes ist nicht vor nächster Woche zu rechnen, so das Polizeipräsidium Rostock.

Das Feuer im Zwischenlager für Chemieabfälle in Rom hatte am Mittwoch zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte geführt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen