Äste fielen auf fahrende Autos

Vier Verkehrsunfälle im Landkreis durch das Sturmtief / Feuerwehren 45 Mal im Einsatz

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14. September 2017, 10:40 Uhr

Schadensmeldungen gab es gestern, am Tag nach dem Sturmtief „Sebastian“ von der Polizei. Bis zum Nachmittag des Vortages wurden vier Verkehrsunfälle im Landkreis Ludwigslust- Parchim gemeldet, bei denen abgebrochene Äste auf fahrende Autos fielen. So auf der B 104 zwischen Sternberg und Witzin, in Schwanheide, auf der B 5 zwischen Ludwigslust und Kummer sowie zwischen Hülseburg und Parum. „In allen Fällen kamen die Fahrzeuginsassen mit dem Schrecken davon. Die angerichteten Sachschäden an den Fahrzeugen belaufen sich im Einzelfall zwischen mehreren Hundert und mehreren Tausend Euro“, erklärte Polizeisprecher Klaus Wiechmann. In Boizenburg kam es am frühen Mittwochabend zu einem Sturmschaden an einem Mehrfamilienhaus. Mehrere, etwa 60 mal 40 Zentimeter große Fassadenplatten fielen vom Dach des Hauses auf dem Gehweg. Verletzt wurde niemand. In Sternberg wurde ein großer Wahlaufsteller vom Wind umgestoßen. Umgestürzte Bäume behinderten auf einigen Straßen den Verkehr. So unter anderem auf der B 104 zwischen Sternberg und Witzin, auf der B 195 bei Boizenburg, bei Groß Godems, auf der B 103 bei Karow und bei Liessow. Die Feuerwehr kam jeweils zur Beräumung der Bäume zum Einsatz.

Im gesamten Landkreis gab es nach Angaben von Kreisfeuerwehrchef Uwe Pulss bis 21 Uhr bereits 45 Einsätze. Schwerpunkt war die Region Crivitz.

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