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Parchimer Zeitung

11. Dezember 2017 | 12:02 Uhr

Parchim : Ärger mit Baumeister Biber

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

26 Standorte von Biberburgen im Bereich der Mittleren Elde sind bekannt / Der Nager kommt mancherorts mit Zivilisation in Konflikt

svz.de von
erstellt am 09.Feb.2016 | 16:38 Uhr

Baumeister Biber kommt im Parchimer Umland zunehmend mit der Zivilisation in Konflikt. Im Bereich Groß Niendorf müssen beispielsweise mit behördlicher Genehmigung regelmäßig Biberdämme in der Höhe reduziert werden, damit die Vorflut weiter funktioniert und landwirtschaftliche Flächen nicht unter Wasser stehen. Denn der Biber baut ständig. Und der Aufwand werde immer größer, sagt Uwe Zöllner, Geschäftsführer im Wasser- und Bodenverband Mittlere Elde.

In den Jahren 2007/2008 wurden in den Mestliner Wiesen und den Prestiner Torfstichen die ersten Biberburgen in seinem Verbandsgebiet entdeckt. Dort macht der Nager wenig Schaden, sagt Zöllner. Aber er vermehrt sich.

Mittlerweile sind allein im Gebiet der Mittleren Elde ca. 26 Standorte von Biberburgen bekannt. Für den Zweckverband liegt der jährliche Zusatzaufwand für Pflegearbeiten mittlerweile bei rund 5000 Euro. Die Summe scheint noch moderat. Zöllner sieht aber in seiner täglichen Praxis auch, wie groß der Schaden allein für die Landwirtschaft und für die Forstwirtschaft ist. Vor der Tätigkeit des Baumeisters sind mittlerweile selbst Eichen nicht mehr sicher, hat Zöllner beobachtet. Und einige Zweckverbände haben bereits wesentlich größere Probleme mit dem Nager, wie Zöllner u.a. von der Oberen Warnow weiß.

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