Parchim : Kein Überblick bei Lohnplus

Der Tarifvertrag im öffentlichen Dienst sorgt für mehr Lohn bei Angestellten im öffentlichen Dienst, auch im Parchimer Rathaus.
Der Tarifvertrag im öffentlichen Dienst sorgt für mehr Lohn bei Angestellten im öffentlichen Dienst, auch im Parchimer Rathaus.

Die Stadt Parchim kennt im Gegensatz zu anderen Kommunen die konkreten Auswirkungen durch den Tarifvertrag im öffentlichen Dienst noch nicht

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17. November 2020, 13:54 Uhr

Parchim | Mehr als 2,3 Millionen Menschen in Deutschland arbeiten im öffentlichen Dienst. Seit dem 25. Oktober haben diese Beschäftigten einen neuen Tarifvertrag. Während die Städte Lübz, Goldberg und Plau am See sowie die Gemeinden der jeweiligen Ämter bereits die steigenden Personalkosten für die kommenden zwei Jahre kalkuliert und veröffentlicht haben, hat die Stadt Parchim noch keinen Überblick über das anstehende Lohnplus im eigenen Haus.

Grund sei, dass der Tarifvertrag der Stadt Parchim nicht vorliege. Seit Oktober ist bekannt, dass ab dem 1. April 2021 die Löhne der Angestellten im öffentlichen Dienst um 1,4 Prozent und im Jahr darauf um weitere 1,8 Prozent, mindestens aber um 50 Euro, steigen. Die tariflichen Zulagen steigen ebenfalls in dieser Höhe. Die Stadt Parchim antwortet auf SVZ-Anfrage über künftige Personalkosten im Zuge des öffentlichen Tarifvertrags: „Dies ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorhersagbar“.

Auch die Zahl der betroffenen Mitarbeit im öffentlichen Dienst ist nicht exakt bekannt: von „zirka 200 Beschäftigten“ ist die Rede.

Für ihre insgesamt 226 Angestellten rechnen Städte Lübz, Goldberg und Plau am See sowie deren Ämter mit einem Anstieg der Personalkosten um knapp 360000 Euro in den kommenden zwei Jahren. Die Verwaltungen betonen, dass die Tarifeinigung bereits im Haushalt eingeplant worden sei. Wann die Stadt Parchim über die Auswirkungen des Tarifvertrags im Bilde ist, gibt es noch keine Auskunft.

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