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Parchimer Zeitung

21. Oktober 2017 | 10:46 Uhr

Parchim : 70 Firmen gehen auf Nachwuchs zu

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

Rekordbeteiligung beim 21. Berufsstartertag von AOK Nordost und VR-Bank eG am 28. Januar in Parchim

von
erstellt am 17.Jan.2017 | 05:00 Uhr

Parchim Junge Leute, die sich rechtzeitig und gezielt einen Plan für die Zukunft machen möchten, können noch in diesem Monat entscheidende Weichen stellen: auf dem Berufsstartertag am 28. Januar in der Kreisstadt. Noch nie war  die Anzahl der Ansprechpartner vor Ort so groß, wie bei der 21. Auflage dieses alljährlich gemeinsam von der VR-Bank eG und der AOK Nordost organisierten Events: 70 hauptsächlich regionale Firmen werben von 9 bis 12 Uhr in der Parchimer Stadthalle um den Fachkräftenachwuchs von morgen und toppen damit noch einmal den Teilnahmerekord von vor elf Monaten. Im Februar  2016 gingen 65  Unternehmen und Einrichtungen auf die jungen Leuten zu. VR-Bank-Marktbereichsleiter Günter Schulze, von Beginn an Mitorganisator des Berufsstartertages,  überrascht dieser kontinuierliche Ausstellerzuwachs nicht:   Das Thema Fachkräftenachwuchs ziehe sich mittlerweile quer Beet durch alle Branchen.  Der Bedarf werde immer größer, andererseits landen  auf den Tischen der Personalchefs und Ausbildungsverantwortlichen  immer weniger Bewerbungen.   Mit dem Berufsstartertag wollen VR-Bank eG und AOK Nordost jungen Leuten von A wie Augenoptiker bis Z wie  Zerspanungsmechaniker das breite Spektrum an Zukunftschancen in der Region aufzeigen.  AOK-Chef Bernd Franke unterstreicht: „Wir organisieren diese Veranstaltung, weil es uns  wichtig ist, dass junge Menschen hier im Land eine Perspektive bekommen.“

Auch Jugendliche, die erst im Sommer ins finale  Schuljahr vor der Abschlussprüfung oder dem Abitur einsteigen, können bereits  jetzt ihren Namen ins Gespräch bringen: Viele auf dem Berufsstartertag vertretene Firmen strecken nämlich schon  ihre Fühler nach geeigneten Bewerbern aus, die im August 2018 mit der Ausbildung durchstarten. Ausdrücklich möchten die Organisatoren den Berufsstartertag auch angehenden  Abiturienten ans Herz legen: Denn neben den klassischen Ausbildungsberufen ermöglichen zahlreiche Firmen  ein Duales Studium.  Ginett Höting, Marketingverantwortliche bei der VR-Bank eG, entschied sich selbst als Abiturientin für diesen Weg: Neben ihrem dreijährigen Dualen Studium zum Bachelor of Arts in Banking and Finance absolvierte sie gleichzeitig auch ihren IHK-Abschluss zur Bankkauffrau. In den Praxis-Phasen durchlief sie  alle Abteilungen und Filialen der VR-Bank eG in Schwerin, Parchim und Ludwigslust, ihr Studium absolvierte sie in Rendsburg und Hannover. Heute sitzen die dualen Studenten  in Villingen-Schwenningen  am Bodensee im Hörsaal. Ginett Höting schätzte an ihrer dualen Lehrzeit, dass sie sich   so  besonders  viele praktische (Grund-)kenntnisse wie bei einer Ausbildung aneignen konnte und dies gleichzeitig mit einem Studium möglich war. „Die Jahre waren hart, aber ich habe so viel gelernt und bin an mir selber gewachsen.“ Bestärkt wurde sie durch die Gewissheit, dass sie  mit einem erfolgreichen Abschluss eine berufliche Zukunft in ihrem Ausbildungsbetrieb hat.

Um überhaupt einen Fuß in Unternehmen zu bekommen oder auch, um sich darüber klar zu werden, ob der angepeilte Wunschberuf wirklich zu einem passt, empfehlen Ausbildungsverantwortliche ganz klar das Praktikum. Der Berufsstartertag bietet sich auch dafür als Kontaktbörse an. Wer seine Bewerbungsunterlagen  bereits vorbereitet hat, sollte sie einfach mit in die Stadthalle bringen und unverbindlich nach „Formfehlern“ durchschauen lassen. Das qualitativ ansprechende Bewerbungsfoto kann man  am 28. Januar übrigens direkt vor Ort kostenlos  anfertigen lassen. Dank der in Aussicht gestellten Unterstützung  durch die Stadt Parchim und den Landkreis zur Abfederung der  Stadthallen-Miete ist  die Teilnahme für die Aussteller auch 2017 kostenlos.

Christiane Großmann

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