Parchim : 50 Kilogramm verloren: Wohlfühlgewicht wird locker verteidigt

Bela Czutor kann auch heute noch jederzeit auf die beratende Unterstützung von Anke Moritz bauen.
Bela Czutor kann auch heute noch jederzeit auf die beratende Unterstützung von Anke Moritz bauen.

Bela Czutor trennte sich mit eiserner Disziplin von 50 Kilogramm. Eine wichtige Stütze war ihm in dieser Zeit die autorisierte Metabolic-Balance-Betreuerin Anke Moritz.

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02. Februar 2018, 16:45 Uhr

Wie er es mit den guten Vorsätzen fürs neue Jahr hält? Bela Czutor kann über diese Frage nur herzhaft lachen. Denn der Gastronom aus Parchim lebt bereits seit mehr als zwei Jahren einen gewichtigen Vorsatz: Er fand zu seinem persönlichen Idealgewicht und hält es seitdem. In einem Zeitraum von nicht mal zwölf Monaten trennte sich der heute 36-Jährige von sage und schreibe 50 Kilogramm.

Geschafft hat Bela Czutor das ohne zu fasten oder zu hungern, jedoch mit eisernem Willen, großer Disziplin und durch die intensive Betreuung von Anke Moritz. Sie ist seit mittlerweile 15 Jahren als Gesundheitsberaterin für ganzheitliche Gesundheit in der Kreisstadt tätig. Seit zehn Jahren konzentriert sie sich insbesondere darauf, Menschen jeder Altersstufe bei der Ernährungsumstellung nach dem ganzheitlichen Stoffwechsel- und Ernährungsprogramm Metabolic Balance zu begleiten. Um sich in ihrer Praxis in der Baadestraße 9 – einem denkmalgeschützten Haus in der historischen Altstadt von Parchim – beraten zu lassen, nehmen Klienten sogar Wege aus Perleberg, Pritzwalk, Ludwigslust und Berlin auf sich. Ihr bisher jüngster Klient war ein zehnjähriger Junge.

Das Rezept: Neustart für den Stoffwechsel
 

Als Anke Moritz erstmals von Metabolic Balance hörte, konnte sie sich sofort damit identifizieren. 2007 ließ sie sich von dem Entwickler dieses Programms, Dr. med. Wolf Funfack († 2013), persönlich zur autorisierten Metabolic-Balance-Betreuerin fortbilden. „Mich überzeugt an diesem Konzept, dass es keine Diät ist und ohne das für viele so frustrierende Kalorienzählen auskommt. Bei Metabolic Balance geht es darum, die innere Chemie des Körpers und damit den Stoffwechsel durch die richtige Ernährung dauerhaft ins Gleichgewicht zu bringen“, erläutert die Gesundheitsberaterin. „Nach einem wissenschaftlich fundierten Patent werden individuell auf den einzelnen Klienten zugeschnitten die Nahrungsmittel und deren Gewichtung ermittelt, die eine optimale Verbrennung im Stoffwechsel in Gang setzen. Die Basis bilden 36 einzelne Werte einer ausführlichen Blutanalyse, persönliche Angaben zu den Körpermaßen, die persönlichen Lebensumstände, Beschwerden ebenso wie Angaben zu Vorlieben oder Abneigungen. Der auf dieser Grundlage zusammengestellte persönliche Ernährungsplan mit drei guten Mahlzeiten am Tag hat vom Grundsatz her seine Gültigkeit fürs ganze Leben, weil er den Körper ausreichend und ausgewogen mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt“, unterstreicht Anke Moritz.

Dieses Stoffwechselprogramm verhalf aber nicht nur Gastwirt Bela Czutor oder anderen Klienten seines „Kalibers“ zu einem völlig neuen Lebensgefühl: Viele Menschen, die selbst keine Probleme mit ihrem Gewicht hatten, sich aber matt, abgeschlagen oder häufig müde fühlten und deshalb die Praxis der Gesundheitsberaterin aufsuchten, spürten schon wenige Wochen nach der Ernährungsumstellung, dass sie wieder vitaler und leistungsfähiger sind, gut schlafen können und den Alltag besser bewältigen. Anke Moritz, die stundenweise auch noch in einer Parchimer Kindertagesstätte in ihrem erlernten Beruf als Erzieherin arbeitet, kann das aus eigenem Erleben bestätigen.

All diese positiven Nebenwirkungen genießt nun auch Bela Czutor in vollen Zügen. Nie wieder möchte der 36-Jährige sein „altes Leben“ zurück. Den Warnschuss, der ihn zum Handeln bewog, bekam er an einem Abend im Jahr 2015: „Ich wollte aufstehen und musste plötzlich nach Luft schnappen“, erinnert sich der Familienvater zweier Kinder im Alter von zehn und drei Jahren sehr gut an diese Situation. In seiner Haut unwohl fühlte er sich da schon lange. Bis zu diesem Tag waren Cola sein Lieblingsgetränk und Vollkornbrot sein größter Feind. Mehrere Espresso täglich „würzte“ er mit reichlich Zucker. Er ist sich sicher, dass er damals bereits mit großen Schritten auf eine Diabetes zusteuerte. Wenn die letzten Gäste sich aus dem ungarischen Restaurant im Zinnhaus verabschiedet hatten, gönnte sich der Gastwirt erst mal ein üppiges warmes Abendbrot. Die späten Mahlzeiten blieben logischerweise immer mehr auf den Hüften hängen.

Familie stärkte ihm den Rücken
 

Als Bela Czutor im August 2015 von der Möglichkeit eines zunächst unverbindlichen kostenlosen Informationsgespräches bei Anke Moritz Gebrauch machte, war er bei gut 136 Kilogramm angelangt und seine große Befürchtung lautete: „Bei mir klappt das sowieso nicht.“

Während der Vorbereitungs- und der strengen Umstellungsphase des in vier Stufen gegliederten Ernährungsprogrammes traf er sich regelmäßig zu Gesprächen mit der Gesundheitsberaterin. Zudem hatte er die Option, sie jederzeit telefonisch um Rat und Zuspruch bitten zu können.

Eine enorme Motivation waren in dieser Zeit nicht nur die Ergebnisse auf der Waage, sondern auch die damit einhergehenden vielen anerkennenden Worte aus dem eigenen Umfeld. „Meine Familie ist sehr stolz auf mich und das macht mich stolz“, gesteht Bela Czutor. Im Oktober 2015 war er nur noch sechs Kilogramm von der U-100-Marke weg. Dass er in einer Restaurantküche arbeitet, tagtäglich von so vielen kulinarischen Versuchungen umgeben, empfand er einerseits als hart, doch es habe auch einen Vorteil gehabt: Frei nach dem Motto „Lieber etwas weniger als mehr“ wog er ein ganzes halbes Jahr lang jede einzelne Zutat für seine Mahlzeiten penibel ab. Im Februar 2016 blieb der Zeiger auf der Waage schließlich bei 90 Kilogramm stehen. Bela Czutor konnte mit der gelockerten Umstellungsphase beginnen und wieder zusätzliche Nahrungsmittel in den Speiseplan integrieren. Bis zum Sommer 2016 verschwanden noch einmal sechs Kilogramm. Als sein persönliches Wohlfühlgewicht verteidigt der Gastwirt vom „Hungaria“ nun schon seit anderthalb Jahren in der Erhaltungsphase die 90 Kilogramm. Die Grundregel, dass zwischen jeder Mahlzeit fünf Stunden liegen sollen, ist ihm längst in Fleisch und Blut übergegangen, obwohl er daran gar nicht mehr starr festzuhalten bräuchte.

XXL-Jacke als symbolische Drohung
 

Doch Bela Czutor weiß auch, dass er konsequent mit sich bleiben muss und die erlaubten „Schummeltage“ nicht überstrapazieren darf. Als drohenden Zeigefinger bewahrt er aus alten Zeiten eine Hose, ein Shirt und eine Jacke auf.

„Ich sehe es als großes Glück an, dass ich durch mein eigenes Zutun und die Hilfe von Anke Moritz ein neuer Mensch geworden bin. Ich bin heute tausend Mal glücklicher. Es ist wunderbar, dass es in Parchim so etwas gibt“, gehört Bela Czutor zu den vielen dankbaren Klienten der ganzheitlichen Gesundheitsberaterin.
 

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