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Schweres Unglück bei Spornitz : 41-Jähriger stirbt bei Frontal-Zusammenstoß

vom

Bei einem schweren Unfall auf der B 191 zwischen Brenz und Spornitz starb in der Nacht zum Sonnatg ein 41-jähriger Mann. Der Skodafahrer geriet auf die Gegenfahrbahn und krachte frontal gegen einen Sattelzug.

svz.de von
erstellt am 23.Dez.2012 | 10:49 Uhr

Spornitz | Bei einem schweren Unfall auf der B 191 zwischen Brenz und Spornitz kam in der Nacht zum Sonnabend ein 41-jähriger Mann ums Leben. Der Skodafahrer war frontal in einen Sattelzug geprallt.

Es ist 1.50 Uhr, als die Kameraden der Spornitzer Feuerwehr alarmiert wurden. Noch am Abend zuvor hatten sie sich im Gerätehaus getroffen, um das Jahr besinnlich ausklingen zu lassen. Nur wenige Stunden später wurden sie wieder von der traurigen Realität eingeholt: Auf der nahen Bundesstraße 191 zwischen dem Abzweig Dütschow und Spornitz hatte sich ein tragisches Unglück ereignet. Vor Ort bot sich ein erschütterndes Bild: Auf der rechten Fahrbahnseite lag ein Sattelzug im Graben. Das Fahrerhaus war vom Auflieger getrennt und hatte sich in den angrenzenden Acker gebohrt. Überall lagen Wrackteile. Im Straßengraben gegenüber lag ein Pkw Skoda auf dem Dach. Der Fahrer war eingeklemmt. Er konnte nur noch tot geborgen werden. Der Lkw-Fahrer wurde mit relativ leichten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Nach ersten Erkenntnissen waren zwei 40 Tonner, beladen mit Zuckerrüben, in Richtung Neustadt-Glewe unterwegs, als ihnen der Skoda entgegen kommt. Der vorausfahrende Brummifahrer konnte im Rückspiegel beobachten, wie die Rücklichter des Pkw auf die Gegenfahrbahn gerieten und die Scheinwerfer des Lasters seines Kollegen plötzlich aus dem Blickfeld verschwanden. Der Zeuge bremste sofort und lief zurück. Der Aufprall muss angesichts der Zerstörungen an den Fahrzeugen erheblich gewesen sein.

Zur Unfallursache gibt es noch keine Erklärungen. Warum der Pkw auf die Gegenfahrbahn geriet, kann nur gemutmaßt werden. Ein Sachverständiger der DEKRA wurde zur Klärung des Unfallherganges hinzugezogen, auch die Kriminalpolizei war vor Ort. Die Parchimer Feuerwehrkameraden pumpten 400 Liter Diesel aus den verbeulten und verklemmten Lkw-Tanks in andere Behälter. Bei den umfangreichen Bergungsarbeiten kam eine Spezialfirma aus Schwerin zum Einsatz. Diese hatte am Sonnabend bis in die Mittagsstunden zu tun. Bis dahin musste der Unfallbereich voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde über Dütschow umgeleitet.

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