Brücken : 20 Millionen müssen investiert werden

Brücke an der K111 zwischen Bülow und Prestin. Von oben sieht das Bauwerk gut aus. Doch hier wurden Schäden entdeckt.
Brücke an der K111 zwischen Bülow und Prestin. Von oben sieht das Bauwerk gut aus. Doch hier wurden Schäden entdeckt.

Bauwerke unter ständiger Kontrolle / Verkehr in Bülow wird eingeschränkt / Hoher Sanierungsbedarf im Landkreis

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17. September 2014, 16:30 Uhr

Die Brücke an der Kreisstraße 111 zwischen Bülow und Prestin muss entlastet werden. Statt zwei gibt es künftig nur eine Fahrbahn. Noch nicht entschieden ist, ob es sogar eine Tonnagebegrenzung für Laster gibt. Das erfuhr SVZ von Hans-Georg Zwang, Fachdienstleiter für Straßen- und Tiefbau in der Kreisverwaltung, und seinem Mitarbeiter, Brückenbauingenieur Jörg Herrmann.

Dabei sieht die Bülower Brücke gut aus. Sie hat es allerdings in sich. Sogenannte Alkali-Kieselsäure-Reaktionen machen laut Zwang dem Material zu schaffen. Das Problem tritt wegen verwendeter Zuschlagstoffe an vielen Brücken aus den 1970er und 1980er Jahren auf.

Die Brücken in Trägerschaft des Landkreises Ludwigslust-Parchim sind sicher, sagt Zwang.

Auf der Grundlage der Prüfungen an den Bauwerken, geht die Fachabteilung vom Kreis allerdings von einem Investitionsbedarf von rund 20 Millionen Euro bis zum Jahr 2024 aus. Noch nicht berücksichtigt sind dabei allerdings steigende Baupreise und möglicherweise sich verändernde Normen.

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