13. Empfang steht unter gutem Stern

Der Dorfchor stimmt die Gäste auf einen interessanten Abend zum neuen Jahr in Spornitz ein. Fotos: Michael-Günther Bölsche
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Der Dorfchor stimmt die Gäste auf einen interessanten Abend zum neuen Jahr in Spornitz ein. Fotos: Michael-Günther Bölsche

Neujahrsempfang der Lewitzgemeinde im Landhotel Spornitz / Bürgermeister Dieter Eckert zieht Bilanz

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12. Januar 2018, 10:39 Uhr

Bereits zum 13. Mal in Folge – davon elf Mal im Van der Valk Landhotel – lud die Gemeinde Spornitz zum traditionellen Neujahrsempfang ein. Mitglieder der örtlichen Vereine und Interessengruppen, Gemeindevertreter sowie Ehrengäste aus der Kommunal- und Landespolitik sind der Einladung gefolgt. Bevor Bürgermeister Dieter Eckert (CDU) seine Bilanz des Jahres 2017 ziehen konnte, trat der Dorfchor unter der Leitung von Dagma Willutzki auf. Mit drei Liedern, darunter auch dem Gisela-Steineckert-Titel „Der einfache Friede“, stimmte der Chor auf den Abend ein. „Ein Lied, welches in diesen Wochen und Monaten eine ganz besondere Bedeutung hat, wenn man die globale politische Lage betrachtet“, so der Bürgermeister.

„In der Gemeinde Spornitz“, so das seit über 20 Jahren amtierende Gemeindeoberhaupt, „wurden im zurückliegenden Jahr vor allem wichtige Bauvorhaben und Investitionen, abgeschlossen.“ Die Fertigstellung des Kindergartens mit dem Jugendklub und die Anschaffung eines werksneuen Löschfahrzeugs TLF 10 für die Feuerwehr zählen dazu, ebenso der noch nicht ganz fertig gestellte Radweg von Dömitz bis Parchim. Der Baufortschritt zwischen Spornitz und der Kreisstadt ist für jedermann sichtbar. Derzeit laufen Rodungsmaßnahmen, bis Mai soll die Schwarzdecke aufgebracht sein. „Es liegt an der Stadt Parchim, dass der Radweg bis zur Schwarzen Brücke auf der linken Seite geführt wird. Das wäre der i-Punkt dieser Baumaßnahme“, so Eckert.

Auch im begonnen Jahr 2018 werden Baumaßnahmen weiter geführt. So soll in Dütschow der Friedhofparkplatz neu gestaltet und an der Umfahrung weiter gearbeitet werden. Steinbeck und Primank sind die kleinsten Orte der Gemeinde. „Leider können dort zur Zeit noch keine großen Baumaßnahmen durchgeführt werden, weil uns die Fördermöglichkeiten fehlen“, bedauert Dieter Eckert die Situation und hebt noch einmal hervor, dass „dringend die Straße zum Gutshaus erneuert werden muss“.

Nicht nur das einzige landwirtschaftliche Unternehmen im Ort hat es nicht leicht bei der nassen Witterung. Auch die unbewohnten Grundstücke sind der Gemeinde ein Dorn im Auge. In Primank ist in den Jahren auch an den Grundstücken der Gemeinde nicht viel getan worden oder Anwohner haben sie als Lagerfläche für Holz genutzt. Dringend sollte hier auch der alte Löschteich entsorgt werden.

Für die kommenden Jahre stehen weitere wichtige Aufgaben an, so kommen etliche Gebäude und Einrichtungen in die Jahre und bedürfen einer Sanierung. Beispielsweise der Sportkomplex mit Halle und Sportplatz. Beides sind mit die größten Kostenfaktoren in der Gemeinde und werden schon mehr als 20 Jahren genutzt. Auch wenn der Sportverein unter der Leitung von Phillipp Troch die gesamte Anlage pflegt, muss beispielsweise in die Umkleideräume und in die Sanitäreinrichtungen investiert werden.

Überhaupt ist die Gemeinde stolz auf ihre vielen Vereine und Gruppen. Der Handballverein Matzlow/ Garwitz, der in der Sporthalle aktiv trainiert und spielt, der Karnevalverein, die Jugendfeuerwehr, der Jugendklub, der Dorfchor, die Seniorenbetreuung durch die Volkssolidarität, die Oldtimerfreunde, der Anglerverein sowie der Kulturhausverein in Dütschow, die Feuerwehren in Spornitz und Dütschow und die Line-Dancer bilden das Rückgrat für das gemeindliche Leben. Neu wurde ein Heimatverein aus der Taufe gehoben, der fürs Frühjahr eine erste Ausstellung vorbereitet. Attraktiv macht die Gemeinde auch die Ansiedelung von über 130 Gewerbetreibenden, darunter fünf landwirtschaftliche Betriebe, ein Zahnarzt, eine Physiotherapie, ein Hotel, eine Tankstelle… Für die vielen Aufgaben benötigt die Gemeinde Geld. In den nächsten Tagen wird die Gemeindevertretung den Haushalt 2018/2019 beschließen. „Auch wenn die Zahlen etwas besser aussehen als in Vorjahren und wir mit leichten Mehrzuwendungen vom Land rechnen, müssen wir mehr als Kreisumlage überweisen“, so Eckert. Durch gute Gewerbesteuereinnahmen und Einnahmen aus Grundstücksverkäufen sollen die Mittel zusammenkommen.


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