Parchim : 116 Meter Sicherheit

Bis Jahresende  soll der letzte Abschnitt des Radwegs an der B 191 fertig sein.
Bis Jahresende soll der letzte Abschnitt des Radwegs an der B 191 fertig sein.

Stadt will Anlieger-Firmen für B 191-Radweg nicht zur Kasse bitten.

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08. November 2018, 11:06 Uhr

Derzeit laufen die Arbeiten am letzten Abschnitt des Radwegs an der Bundesstraße 191 zwischen Spornitz und Parchim. Anders als auf freier Strecke wird die Anbindung an die Kreuzung Ludwigsluster Straße/Schwarzer Weg und damit ans Radwegenetz der Stadt als kombinierter Geh- und Radweg ausgeführt. Die Kosten für diese 116 Meter werden sich Straßenbauverwaltung und Stadt teilen.

Die Anlieger, die die erforderlichen Flächen über einen sogenannten Bauerlaubnisvertrag bereitgestellt haben, müssten normalerweise an den Ausbaukosten beteiligt werden. Auf der nächsten Stadtvertretersitzung soll darüber entschieden werden, ob die Stadt in diesem ganz konkreten Fall eine Ausnahme von der Regel machen wird. Die Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses trafen bereits am Dienstagabend ihre einstimmige Entscheidung, als sie einer entsprechenden Abweichungssatzung zustimmten.

Ausschlaggebend sei das gesteigerte gemeinnützige Interesse, so Parchims Bauamtsleiter Frank Schmidt und meint damit, dass nicht die anliegenden Firmen, sondern vielmehr die Nutzer von dem Weg profitieren.

Diesen letzten Bauabschnitt zu realisieren, und das zeitnah, war dringendes Anliegen der Stadt Parchim. Sie will die Radler abseits der viel befahrenen Bundesstraße in Sicherheit wissen.

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