Parchim : 1,6 Millionen Euro für die Altstadt

Zukunftspläne: Auch das Giebelhaus möchte die Stadt mit Hilfe von Fördermitteln sanieren. Die Pläne waren im Mai beim Tag der Städtebauförderung ausgestellt.
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Zukunftspläne: Auch das Giebelhaus möchte die Stadt mit Hilfe von Fördermitteln sanieren. Die Pläne waren im Mai beim Tag der Städtebauförderung ausgestellt.

Parchim erhält Zusage für Mittel aus dem Städtebauförderprogramm

Eine Förderzusage in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro aus Mitteln des Städtebauförderprogramms 2016 hat Wirtschaftsminister Harry Glawe am Mittwoch an die Stadt Parchim übergeben. „Die Stadt Parchim ist geprägt von vielen historisch wertvollen Sehenswürdigkeiten und bedeutenden Bauwerken. Mit Unterstützung der Städtebauförderung tragen wir erheblich dazu bei, dass Modernisierung am Gebäudebestand und Verbesserungen in der städtischen Infrastruktur durchgeführt werden können. Das wertet Parchim weiter auf“, sagte der Minister. In der Stadt Parchim ist unter anderem vorgesehen, eine Grünfläche an der Neuen Mauerstraße, private Modernisierungen im Fischerdamm und in der Lindenstraße sowie Baumaßnahmen an der Blutstraße und am Färbergraben aus der Städtebauförderung zu unterstützen. Auch das Umfeld der St. Georgenkirche soll neu gestaltet werden. „Die mittelalterliche Backsteinarchitektur der Kirche prägt das Stadtbild Parchims ganz entscheidend. Zur Erneuerung des Umfeldes erarbeitet die Stadt ein Konzept, das dem gesamten Ensemble gerecht wird“, sagte Glawe.

Die Stadt Parchim befindet sich seit 1991 in den Programmen der Städtebauförderung. Seitdem wurden rund 27,7 Millionen Euro von Bund und Land aus der Städtebauförderung zur Verfügung gestellt. Mit diesen Mitteln konnten beispielsweise der Umbau und die Erweiterung des Präsidentenhauses zum Stadthaus, die Sanierung des Rathauses und die Umgestaltung des Schuhmarktes realisiert werden.

In den fünf Programmen der Städtebauförderung - Stadtumbau Ost, Denkmalschutz Ost, Soziale Stadt, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren sowie Kleinere Städte und Gemeinden - stehen 2016 rund 52 Millionen Euro Finanzhilfen zur Verfügung. Die Mittel, die jeweils zur Hälfte vom Land und vom Bund getragen werden, beziehen sich auf Maßnahmen, die bis Jahr 2020 realisiert werden.

Gefördert werden städtebauliche Projekte in 35 Kommunen sowie der Rückbau von rund 1200 dauerhaft leer stehenden Wohnungen in 13 Gemeinden.

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