Sparlampen lösen Energie- und Umweltprobleme nicht : Parchimer will die Glühlampe retten

Bei  Peter Kuhlow geht das Glühlampenlicht noch lange nicht aus. Pätzold
Bei Peter Kuhlow geht das Glühlampenlicht noch lange nicht aus. Pätzold

Dipl.-Elektroingenieur Peter Kuhlow aus Parchim will sich mit eigenen Berechnungen an das Bundesumweltamt wenden, um das "Aus" für die gute alte Glühlampe doch noch abzuwenden.

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11. Februar 2011, 06:48 Uhr

Parchim | Dipl.-Elektroingenieur Peter Kuhlow aus der Eldestadt will sich mit eigenen Berechnungen an das Bundesumweltamt wenden, um das "Aus" für die gute alte Glühlampe doch noch abzuwenden. Im September 2011 soll auch für die Glühlampen mit klarem Glas und 60 Watt Leistungsaufnahme die letzte Stunde schlagen. So hat es die EU-Kommission auf Grundlage ihrer Ökodesign-Richtlinie 2005/32/EG beschlossen. Seit 2009 verschwanden zunächst Glühlampen mit 100 Watt Leistung aus den Regalen, die 75-Watt-Glühlampen folgten ein Jahr später. "Die euphorische Kampagne gegen die Glühlampe soll den Weg für so genannte Energiesparlampen frei machen. Doch die dafür angeführten Argumente entpuppen sich als Milchmädchenrechnung", ist sich Dipl.-Elektroingenieur Peter Kuhlow sicher. Der Parchimer hat sich in mehr als vier Jahrzehnten in 26 Ländern bereits als Experte für Lichtbogenöfen einen Namen gemacht. "Ich habe gemessen und nachgerechnet. Was bei der Nutzung der mehr als gewöhnungsbedürftigen Energiesparlampen an Elek troenergie gespart wird, muss der Verbraucher im Winter als Heizkosten wieder zusätzlich ausgeben."

Der 72-Jährige ist sich mit Kritikern, die weltweit das Glühlampenverbot kippen wollen, einig: "Die gute alte Lampe hat solange eine Chance verdient, bis umweltneutrale und bezahlbare Lichtquellen für jedermann verfügbar sind. Dafür kämen organischen Leuchtdioden in Frage.


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