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Parchim Trockenbürsten im Treff

Von Redaktion svz.de | 15.02.2019, 05:00 Uhr

Detlef Schmöhl begeistert mit Maltechnik im „Club am Südring“

Detlef Schmöhl fährt seit 1992 mit dieser speziellen Maltechnik von Ort zu Ort und bietet immer wieder öffentlich zugängliche Kurse an: Gestern Nachmittag wurde im „Club am Südring“ sogar Schlange gestanden, als der 60-Jährige mit seiner Drybrush-Ausrüstung im Haus war.

Drybrush, oder auf Deutsch „Trockenbürsten“, ist eine Maltechnik, bei der man mit einem trockenen Pinsel und Acrylfarben Keramikfiguren oder andere Materialien mit einer groben Oberfläche bemalt. Dadurch wird die Textur der angemalten Figur besonders hervorgehoben, wodurch diese plastischer und damit realistischer erscheint. Seinen Ursprung hat die Drybrush-Technik in Moskau, wo Straßenkünstler in den 1980ern Porträts von Passanten zeichneten und dabei auf die Vorteile des Malens mit trockenem Pinsel stießen.

„Wichtig ist vor allem, dass man die Keramikfiguren zuerst mit Braun oder Schwarz grundiert“, erklärt Schmöhl. „Zum Schluss muss dann alles gut von innen und außen versiegelt werden, damit die Farbe auch lange hält.“

Schon seit 2000 ist der Drybrush-Experte mit seinem Angebot regelmäßig im „Club am Südring“ und begeistert damit Jung und Alt. „Man kann eben auch nichts falsch machen. Mit ein bisschen Ruhe und Geduld kriegt man eigentlich alles hin“, lächelt Detlef Schmöhl.

anbi